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Geschichte des Kinos

Telegrammartige Übersicht¹


Am 1. November 1895 stellen die Brüder Skladanowsky erstmalig in Berlin der Öffentlichkeit „lebende Bilder“ vor. Etwa 6 Wochen später zeigen die Brüder Lumiere aus Frankreich mit einem Cinematographen Alltagsszenen und einige Varietenummern².

George Melies eröffnet 1897 ein Filmatelier wo er erstmalig Special Effects, den Stopptrick und die Doppelbelichtung entwickelt.

Zwei Jahre später wird in Berlin das erste Ladenkino gegründet, in den USA weiten sich die Nickelodeons aus. Für die ärmere US-Bevölkerung besteht dort die Möglichkeit, für einen Nickel unbegrenzt Filme anschauen zu können.

1903 führt Oskar Messter in Berlin die ersten vertonten Bilder vor, technisch erfolgt die Vorstellung über eine Kopplung von Filmprojektor mit Grammophon. Im gleichen Jahr kommt einer der ersten Western der Filmgeschichte auf den Markt, es handelt sich um „Der große Eisenbahnraub“ von Edwin S. Porter.

1908 wird mit „Die letzten Tage von Pompeji“ die Produktion von Historienfilmen gestartet.

1910 beginnt die Epoche der Langfilme. „Abgründe“ von Urban Grad aus Dänemark mit Asta Nielsen in der Hauptrolle gestaltet ein komplettes Abendprogramm³. Ein Jahr später wird in Hollywood das erste Filmstudio errichtet.

1915 schafft David W. Griffith mit „Geburt einer Nation“ den ersten amerikanischen Monumentalfilm, in Fachkreisen wird die Weiterentwicklung der Montagetechnik durch Griffith gewürdigt.

1916 wird über das Zweistreifen-Technicolorverfahren der Farbfilm „The Gulf between“ gedreht.

1920 wird das Spiegeltrickverfahren durch Erich Schüfftan entwickelt, dabei werden reale Gegenstände und Personen mit Modellen verbunden. Charlie Chaplin dreht mit „The Kid“ in diesem Jahr seinen ersten Langfilm (Figur des kleinen Tramp).

1921 kommt das Genre des Vampirfilms ins Kino, Murnaus „Nosferatu“ findet bis in heutige Zeit Beachtung.

1922 „Nanook, der Eskimo“ von Robert J. Flaherty kommt als Dokumentarfilm in die Kinos.

1924  Gründung von Warner Bros. und MGM

1925 Sergej Eisenstein bringt die Kunst der Filmmontage in „Panzerkreuzer Potemkin“ voran.

1927 Konsequente Umstellung auf den Tonfilm in allen Filmstudios. Auslöser dafür war der Erfolg von „Der Jazz Sänger“, dem ersten Tonfilm von Warner Bros..

1929 – Erste Verleihung des Academy Award/Oscar.

1930 beginnt Marlene Dietrich ihre weltweite Karriere mit dem Film „Der blaue Engel“.

1932 werden Filme ebenfalls in das Programm der Kunstbiennale von Venedig aufgenommen.

In der Zeit von 1933 bis 1939 sind Musicals und Tanzfilme bei dem US-Kinopublikum sehr beliebt. Filme mit Fred Astaire und Ginger Rogers erfreuen sich bester Zuschauerzahlen.

1936 ist der Chaplin-Film „Moderne Zeiten“ das letzte Werk ohne Sprache der Darsteller.

1937 bringt Walt Disney mit „Schneewittchen und die Sieben Zwerge“ den ersten Zeichentrickfilm heraus.

Seit 1940 fielen die Schauspielerinnen Ingrid Bergmann und Katherine Hepburn auf, die den neuen Startyp „good bad Girl“ etablierten. Als neue Filmart kommt die Screwball-Comedy ins Kino.

1946 Erste Filmfestspiele in Cannes
1946 bis 1950 sind die Nachkriegs- und Trümmerfilme gedreht worden. Als Filmkulisse dienten die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städte, bekanntes Beispiel „Germania, Anno Zero“ von Roberto Rossellini. Weitere Filme von Rosellini sind „Paisa“ und „Roma Citta Aperta“, die zur Nachkriegs-Trilogie des italienischen Regisseurs zählen.

Mit „Die Mörder sind unter uns“ beschritt Wolfgang Staudte 1946 die filmische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit Deutschlands4.

1947 Beginn des Massenmedium Fernsehen in den USA

1951 erhält Akira Kurosawa als erster Japaner die Goldene Palme(Venedig) für Rashomon. Mit der Auszeichnung für Kurosawa steigt das Interesse an asiatischer Filmkunst.

„Grün ist die Heide“ ist in der Bundesrepublik Anfang der 50er der erste populäre Heimatfilm.

1954 Einführung des Fernsehens in der Bundesrepublik, zum Vergleich – in den USA sind bereits 65 Prozent mit einem Fernsehgerät versorgt. In den Kinos kommt es zu deutlichen Rückgängen der Besucherzahlen. Als Konsequenz werden im Kino Farb- und Breitwandfilm und der Stereoton eingeführt.

1955 versucht die Filmindustrie mit Stars wie James Dean und Elvis Presley verstärkt auf die Wünsche jüngerer Zuschauer einzugehen.

1956 ist Brigitte Bardot im Kino zu sehen, ähnlich wie die amerikanische Schauspielerin, Marilyn Monroe verkörpert sie den neuen Startyp der Sexbombe.

1960 Alfred Hitchcocks Thriller „Psycho“ erfreut sich großer Popularität, die Zuschauer sind von den Überraschungseffekten des Meisters angetan.

1962 wird mit „James Bond jagt Dr. No“ die langlebigste Kinofilmserie eingeläutet. Prominente Schauspieler wie Sean Connery, Roger Moore, Pierce Brosnan und Daniel Craig gaben der Rolle des Agenten 007 im Dienste seiner Majestät Profil. Mit „Skyfall“ (Deutscher Start: 1. November 2012) feiert die Bond-Serie ihr 50jähriges Kinojubiläum5.

1964 Die Italo-Western kommen in die Kinos, das Werk „Für eine Handvoll Dollar“ von Sergio Leone ist sehr erfolgreich.

1968 werden für den phantastischen Film neue Kriterien mit dem Kubrick-Werk „2001: Odyssee im Weltraum“ geschaffen.

1971 – Gründung des kommunalen Programmkinos in Frankfurt am Main

1972 – Charlie Chaplin erhält den Oscar für sein Lebenswerk, in Großbritannien wird der Stummfilmstar drei Jahre später zum Ritter geschlagen6.

1974 Mit zahlreichen Gewaltszenen gestaltet – wird „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg zu einem Kassenerfolg

1975 – Weltweite Etablierung der neuen Heimvideorecorder und Videotheken

1978 – Woody Allen gewinnt 4 Oscars für „Der Stadtneurotiker.“ Der Deutsche Film ist wieder in aller Munde. „Die Ehe der Maria Braun“ von Rainer Werner Fassbinder zählt zum Neuen Deutschen Film. Der Todestag Fassbinders jährt sich zum 30. Mal. Der Anlass war – wie bereits erwähnt – durch Veranstaltungen der Rainer Werner Fassbinder Foundation („Hands on Fassbinder“) gewürdigt worden. Die kreative Tätigkeit des Regisseurs, Schauspielers, Produzenten und Autors wurde in der Ausstellung „FASSBINDER JETZT“ im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main (30. Oktober 2013 bis 01. Juni 2014) von zeitgenössischen Künstlern aus Europa und Asien anhand von Videoaufnahmen verdeutlicht7.

1979 verfilmt Volker Schlöndorff den Grass-Roman „Die Blech-Trommel und wird als erster deutscher Film mit einem Oscar in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ prämiert. Das Kino stellt sich neu auf. Im kanadischen Toronto wird das erste Multiplex-Kino der Welt eingeweiht. Das Kino soll umgeben von Gastronomie und Shopping-Areas ein ganz besonderes Freizeiterlebnis vermitteln.

In den 80er Jahren begeistern die Kinozuschauer die aufwändig gestalteten Fantasy-Märchen E. T. von Steven Spielberg und Adventure-Actionfilme (Rambo-Serie mit Sylvester Stallone). Das Jahrzehnt ist durch die wachsende Rate an Videorecordern und Computern in deutschen Haushalten gekennzeichnet.

1985 landet Doris Dörrie mit „Männer“ einen Kinohit. Mit dem lustigen Streifen wird die Epoche der Neuen Deutschen Filmkomödie eingeleitet.

1988 zeigt Robert Zemecki die Chancen des digital composing auf, die Verbindung von Real- und Trickfilm („Falsches Spiel mit Roger Rabbit“).

1990 ein Riesenerfolg für Julia Roberts und Richard Gere mit der Liebeskomödie „Pretty Woman“. Der Traum von der großen Liebe und the American Way of Life füllten die Kinokassen in Nah und Fern.

Mit dem Einsatz der Animation mittels Rechner – wie im Film „Jurrasic-Park“ von Steven Spielberg geschehen – sind der Filmtechnik unbegrenzte Möglichkeiten zwecks Motivierung der Kinozuschauer ab 1993 geebnet.

Zwei Jahre später läuft „Toy Story“ bereits als vollständig Computer animierter Film in den Kinos an. Gründung der Dogma-Bewegung durch Lars von Trier – Intention, die Wirklichkeit ins Kino zurückzubringen, in dem Filme mit der Handkamera an Originalschauplätzen gedreht werden.

2005 erzielt der Kinoserienfilm „Fluch der Karibik 2“ mit Johnny Depp in der Hauptrolle am Tag seiner Uraufführung Kasseneinnahmen in Höhe von rund 140,-- Millionen Dollar. Gründung von You tube. Die Website bietet auch Filme und Videoclips an.

2007 wird Florian von Donnersmarck „Für das Leben der Anderen“ der Oscar für „den besten ausländischen Film“ verliehen (bisherige deutsche Preisträger „Die Blechtrommel“(1979) u. „Nirgendwo in Afrika“ 2003).

2011/2012 Die Filmbranche gedenkt seiner Gründer. Mit der französischen Produktion „The Artist“ nehmen die Zuschauer an einer Rückkehr in die Stummfilmzeit teil. Regisseur und Drehbuchautor Michel Hazanavicius schildert das Drama um einen Stummfilmdarsteller (Jean Dujardin), der mit der Umstellung „auf die Talkies“ am Ende seiner Laufbahn zu sein scheint. Hazanavicius erhielt am 26. Februar 2012 im Kodak Theatre den Oscar für die Beste Regie, der französische Schauspieler Jean Dujardin gewann den Oscar als Bester Schauspieler. „The Artist“ wurde bei den 84. Academy Awards auch als Bester Film ausgezeichnet8.

2014 – Happy Birthday, Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)
Das berühmte Hollywood-Studio feiert sein 90jähriges Bestehen. Das Traditionsunternehmen ging 1924  aus der Verbindung von Metro Pictures, Goldwyn Pictures und Louis B. Mayer Productions hervor. Kinogänger und Filmfans kennen den brüllenden Löwen “Leo the Lion” als unverwechselbares Markenzeichen. Zu der Erfolgsstory zählen 200 gewonnene Oscars, 14 Awards für den Besten Film. Klassiker wie „James Bond – 007“, „Rocky“, „Das Schweigen der Lämmer“, „Manche mögen`s heiß“ und „In der Hitze der Nacht“ haben Filmgeschichte geschrieben9.

Den Schwerpunkt setzte MGM in den Dreißiger Jahren auf die leichte Unterhaltung. Den Höhepunkt schaffte das Studio mit der Umsetzung schwungvoller Musicals um 1950. Mit den Musicals sollten Optimismus und Fröhlichkeit verbreitet werden. Zu den Stars zählten Greta Garbo, Joan Crawford und Frank Sinatra. Das Studio betrieb ein weiträumiges Gelände in Culver City/Kalifornien mit 24 Ateliers, Kulissen für Westernstädte und Großstadtstraßen. Die Nachfrage des Publikums nach Filmen mit leichter Unterhaltung ließ mit den Jahren nach worauf das Management versuchte, sich mit dem reichhaltigen Archiv-Fundus am Markt zu behaupten. Mehrere Gesellschafterwechsel zwischen 1970 und 2010 beeinflußten die Unternehmensentwicklung (1970 Erwerb durch Kirk Kerkorian, 1983 Fusion MGM mit United Artist, 1986 MGM/United Artist an Ted Turner, Kerkorian erwirbt Film- u. Fernsehproduktion, 1990 Einstieg Parthe Corp., 1992 Neueigentümer Credit Lyonnais, 1996 Verkauf an Unternehmensgruppe von Kerkorian, 1997 Börsengang. 1999 kauft MGM das Polygramm-Archiv mit 1300 Filmen und Teile von Goldwyn-Entertainment). MGM verfügte durch die Summe der Transaktionen über das größte Filmarchiv der Welt. Später versuchte Time Warner das Unternehmen zu erwerben, doch Sony konnte den Konkurrenten mit einem höheren Kaufgebot hinter sich lassen. MGM bemühte sich, die Produktion und den Verleih wieder zu intensivieren. Die Zusammenmenarbeit mit The Weinstein Company auf dem Gebiet der  Independent Filme sollte verstärkt werden. Infolge mangelnder Liquidität  musste MGM am 3. November 2010 das Insolvenzverfahren beantragen10.

Die wirtschaftliche Situation von Metro-Goldwyn-Mayer hat sich verbessert. Aufgrund von „Skyfall“ und dem ersten Teil des „Hobbit-Films“ konnte MGM im dritten Quartal 2013 den Umsatz um mehr als 40 Prozent auf ca. 240,-- Millionen Dollar steigern. Die MGM-Neuverfilmung von „Ben Hur“ unter der Regie von Timur Bekmambetov kam am 01. September 2016 in die Kinos. Bekmambetov hat das Remake des Monumentalfilms mit modernster 3D - Technik  gedreht. „Ben Hur“ kam bereits mehrfach auf die Kinoleinwand. Hervorzuheben sind die die Arbeit von Regisseur Fred Niblos (1926) und das preisgekrönte Remake (11 Oscars) von William Wyler (1959).
Gemeinsam mit EON Productions und Sony präsentierte  MGM das neueste Bond-Abenteuer „Spectre“ mit Daniel Craig (Regie Sam Mendes/Kinostart 06. November 2015)11.

Trauer um Philipp Seymour Hoffman und Robin Williams. Die herausragenden amerikanischen Schauspieler verstarben unter tragischen Umständen am 2. Februar 2014 und 11. August 2014.

Seymour Hoffman bleibt mit „Capote“ (2005), „The Master“ (2012) und „A Most Wanted Man” (2013) in guter Erinnerung. Williams brillierte unter anderem in „Good Morning Vietnam“ (1987), „Der Club der toten Dichter“ (1989) und in „The Big Wedding“ (2013)12.

Hans und Christel Strobel verabschieden sich nach 35 Jahren aus der Redaktion der „Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz“ (KJK). Die beiden engagierten Filmkenner haben sich mit der ansprechenden Fachpublikation in der Kinderfilmszene einen Namen gemacht. Der Weg zum neuen (bundes)deutschen Kinderfilm wäre ohne das mediale Wirken der Strobels in 140 Ausgaben der KJK undenkbar. Ab 2015 wird die „Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz“ vierteljährlich als Beilage im „Filmdienst“ erscheinen13.

Nach Hackerangriffen und der Androhung terroristischer Anschläge auf Filmtheater verzichtet Sony auf die Veröffentlichung der Politkomödie „The Interview.“. Die für den 25. Dezember 2014 geplante Premiere in New York wird abgesagt. Die Produktion, die sich auf Kosten von über 40 Millionen Dollar belaufen soll, handelt von dem von der CIA an die Journalisten Aaron Rapaport (Seth Rogen) und Dave Skylark (James Franco) erteilten Auftrag, den nordkoreanischen Herrscher Kim Jong Un bei einem Interview zu töten. Erstmalig in der über hundertjährigen Kinogeschichte soll ein Film aus sicherheitspolitischen Gründen aus dem Programm genommen werden. Auf Drängen von US-Kinobetreibern revidiert Sony seine Entscheidung und erlaubt die Aufführung in 300 unabhängigen Filmtheatern. Der amerikanische Präsident Barack Obama hatte die Ausstrahlung von „The Interview“ befürwortet14.

2015 – „Berlinale feiert 65. Geburtstag“
„Birdman“ anlässlich 87. Oscar-Verleihung ausgezeichnet

Den 65. Geburtstag feierten die Internationalen Filmfestspiele in Berlin (Berlinale). Bewegend die Preisverleihung des Goldenen Bären an den iranischen Regisseur Jafar Panahi für seinen Film „Taxi Teheran“. Die politischen Autoritäten hatten Panahi die Reise nach Berlin untersagt, stellvertretend nahm Panahis Nichte, Hana Saeidi, unter Tränen den Goldenen Bären in Empfang15.

Anlässlich der 87. Oscar-Verleihung der Oscars am 22. Februar im Dolby Theatre Los Angeles (USA) war der mexikanische Filmemacher Alejandro Gonzalez Inarritu mit seinem Werk „Birdman“ erfolgreich. Inarritu wurde mit den Oscars für den Besten Film, Regie, Kamera (Emanuel Lubezki) und das Originaldrehbuch geehrt. Publikum und Medien feierten Juliane Moore für den Oscar als Hauptdarstellerin in dem Drama „Still Alice“16.

„Die Goldene Romy“, den höchsten Filmpreis Österreichs in der Kategorie „Bester Kinofilm“,  erhielten Oliver Berben und Tom Spiess für die von ihnen produzierte Komödie „Frau Müller muss weg“ (Regie: Sönke Wortmann). Als Vorlage diente das gleichnamige Theaterstück von Lutz Hübner17.

Die Filmfestspiele von Cannes geben ein politisches Statement ab. Angesichts von Flüchtlingsströmen in vielen Teilen der Welt ehren die Juroren den Regisseur Jacques Audiard  für sein Drama „Dheepan“ mit der Goldenen Palme. Audiard erzählt die Geschichte eines Tamilen-Rebellen aus Sri-Lanka, einer jüngeren Frau und einer 9jährigen, die sich zum Schein in einem Pariser Problembezirk als Familie ausgeben. Zwischen Drogendealern und gewalttätigen Banden versuchen sich die drei Flüchtlinge, ein neues Leben in der französischen Hauptstadt aufzubauen. Den Großen Preis der Jury erhält das Werk „Son of Saul“, das von dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau handelt.

Der Preis für die Beste Darstellerin wird zweimal vergeben. Die Amerikanerin Rooney Mara wird für ihre Rolle in „Carol“ geehrt. Emmanuelle Bercot ist mit „Mon Roi“ erfolgreich18.

65. Verleihung des Deutsches Filmpreises – Regisseur und Produzent Til Schweiger erhält die Lola in der Kategorie besucherstärkster Film für sein Werk „Honig im Kopf“ (über 6 Millionen Besucher). Sechs Lolas räumt Sebastian Schippers nervenaufreibender Thriller „Victoria“ ab. Preisträger sind unter anderem die Hauptdarsteller Laia Costa, Frederick Lau und Sturla Brandth Grovlen (Kamera)19.

Oscar-Preisträger James Horner verunglückt am 22. Juni bei dem Absturz seines Privatflugzeugs tödlich. Berühmt wurde Horner mit seiner Melodie „My Heart will go on“, das er für James Camerons Katastrophendrama „Titanic“ (1997) komponierte20.

Ein großartiger Schauspieler startet in ein neues Lebensjahrzehnt. Willem Dafoe (60) hat sein Können als Killer Bobby Peru in „Wild at Heart“, Green Goblin in der „Spider Man-Trilogie“  und  als schwermütiger Sohn eines dubiosen Bankers in „A most wanted man“ unter Beweis gestellt21.

Kameramann Michael Ballhaus feierte seinen 80. Geburtstag (05. Juli). Ballhaus arbeitete während seiner aktiven Zeit mit den Regisseuren Rainer Werner Fassbinder („Die Ehe der Maria Braun“, 1979) und häufiger mit Martin Scorsese („Departed – Unter Feinden“, 2007) zusammen. Seine Frau Sherry Hörmann unterstütze Ballhaus 2013 bei der Bildregie von „3096 Tage“22.

Sein Tod (20. Juli) wurde erst bei der Recherche für eine Retroperspektive bekannt. Sieghardt Rupp haben die Meisten als einen vielseitigen Darsteller aus Kino, Fernsehen und Theater vor Augen, im Heimatfilm „Heimweh nach dir, mein grünes Tal“ (1960), im Italo-Western „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) oder in der Karl May-Verfilmung „Unter Geiern“ (1964). Rupps künstlerische Erfahrung und Ausstrahlung hatte für die Szenerie in TV, auf der Kinoleinwand und der Bühne einen Mehrwert. Der im österreichischen Bregenz geborene Schauspieler absolvierte seine Ausbildung am Max Reinhart Seminar, in den Achtzigern war sein kreatives Augenmerk den Bühnen Österreichs geschuldet. Spannung und Humor bestimmten Rupps Auftritt als Zollfahnder Kressin, der von 1971 bis 1973 in der ARD-Tatortreihe die Gauner auf unkonventionelle Weise hinter Schloss und Riegel brachte. Sieghardt Rupp wurde 84 Jahre alt23.

90. Geburtstag von Hilmar Hoffmann (25. August). Der frühere Kulturdezernent von Oberhausen und Frankfurt am Main ist den Internationalen Kurzfilmtagen eng verbunden. Hoffmann gründete das Festival 1954 als Westdeutsche Kurzfilmtage und leitete es bis 1970. Während seines Engagements wurde das Oberhausener Manifest verabschiedet, das den jungen deutschen Film beeinflusste24.

Besucherrekord 2015 eingestellt und mehr als bei „Fack Ju Göthe“  – 7,4 Millionen Kinogänger sahen bis Anfang November die Fortsetzung der schrägen Pennäler Komödie „Fack Ju Göthe 2“ (Kinostart: 10. September 2015) von Regisseur Bora Dagtekin. Ex-Knacki Zeki Müller (Elyas M`Barek) muss als Aushilfslehrer der ihm anvertrauten Klasse 10 b „der Goethe-Gesamtschule“ Abenteuer im fernen Thailand bestehen. Zum Cast zählen wieder Katja Riemann und Uschi Glas. Die heimischen Szenen wurden im Lise-Meitner-Gymnasium im bayerischen Unterhaching gedreht25.

Persönlichkeiten der Zeitgeschichte finden auf der Kinoleinwand Anerkennung. Sehenswert ist das Biopic  „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Die Arbeit von Regisseur Lars Kraume gewährt Einblick in die deutsche Nachkriegszeit. Kraumes Protagonist ist der damalige Hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner), der sich bemüht, im Ausland lebende NS-Mörder vor deutsche Gerichte zu stellen26.

Wolfgang Becker und Daniel Brühl setzen nach 12jähriger Pause ihre erfolgreiche Zusammenarbeit aus „Good bye, Lenin“ fort. Mit der Romanverfilmung „Ich und Kaminski“ schafft Regisseur Becker eine Kombination aus Roadmovie und Kunstsatire27.

„Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ (Kinostart 8. Oktober 2015) von Meisterregisseur Ridley Scott beeindruckt Science-Fiction-Fans. Watneys Abenteuer hinterließ Spuren in Berlin. Die Humboldt-Box am Schlossplatz der Hauptstadt verwandelte sich vor dem Premierenstart in einen Mars-Science-Center. Interessierte konnten sich über das Leben auf dem Roten Planeten informieren und ein Simulationsgerät für Schwerelosigkeit testen. Der mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ eingestufte Film  demonstriert den Überlebenskampf des Astronauten und Botanikers Watney (Matt Damon, Foto)28.

Freunde des französischen Films gratulieren – Alain Delon begeht sein 80.Lebensjahr (07. November). „Rocco und seine Brüder“, (1960), „Der Clan der Sizilianer“ (1969) und „Der Chef“ (1972) sind einige filmische Dokumente seiner schauspielerischen Leistung. Zeitweise arbeitete Delon als Regisseur. Der Schauspieler verbringt seinen Lebensabend in der Nähe von Paris und widmet sich dem Tierschutz29.

Woody Allen, eine Filminstitution, feiert seinen 80. Geburtstag (01. Dezmber). 1977 sorgte der Starregisseur mit „Annie Hall“ für Beachtung. Nennenswerte Klassiker der achtziger Jahre sind „The Purple Rose of Cairo“ (1985), „Hannah and her Sisters“ (1986) oder „Radio Days“ (1987). Wer Bilder aus seinen Filmen Revue passieren lässt, erinnert sich an Allens Zusammenarbeit mit der wunderbaren Diane Keaton in „Annie Hall“ und „Manhattan Murder History (1993)“. Woody Allen, der sich seinen eigenen Stil bewahrt hat, verließ seine amerikanische Heimat zeitweise, um in europäischen Zentren zu arbeiten. „Match Point“ (2005) und „Midnight in Paris“(2011) zählen in diese Schaffensphase des New Yorker Filmemachers30.

Große Ehre für Charlotte Rampling und Christoph Waltz. Anlässlich der Verleihung des Europäischen Filmpreises wurden die Stars für ihr Wirken ausgezeichnet. The European Film Academy würdigte das Lebenswerk von Charlotte Rampling. In ihrer schauspielerischen Laufbahn hat die Künstlerin mit den Regisseuren Luchino Visconti, Francois Ozon und Lars von Trier zusammengearbeitet. Der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz erhielt den Ehrenpreis für seinen Europäischen Beitrag zum Weltkino31. Für seine Rolle als Stardirigent und Komponist Fred Ballinger in „Youth“ („Ewige Jugend“) erhielt Sir Michael Caine den Preis als Bester Darsteller. Der Vorstand der European Filmacdemy zeichnete Caine außerdem mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk aus. Paolo Sorrentino wurde für „Youth“ mit den Preisen für den Besten Film und die Beste Regie bedacht32.

2016 –  HAPPY BIRTHDAY, DIANE KEATON
            ROCKY BALBOA IS BACK


Diane Keaton startet in das Siebte Lebensjahrzehnt (05. Januar).
Für Ihre Rolle in „Annie Hall“ („Der Stadtneurotiker“) gewann Keaton 1978 den Oscar. Bereits 1972 wurde Keaton im ersten Teil des „Paten“ von Francis Ford Coppola als Ehefrau von Michael Corleone besetzt. Eine weitere Dramarolle hatte der amerikanische Star in Warren Beattys „Red“. Beachtenswert das kreative Zusammenwirken mit Jack Nicholson, unter anderem in „Was das Herz begehrt“ (2003) von Nancy Meyers. Dem Regiefach widmete sich Diane Keaton 2000 in „Aufgelegt !“, zur Besetzung zählten Walter Matthau und Meg Ryan. Zuletzt konnte das Publikum  die Oscar-Preisträgerin als Hauptdarstellerin in dem flotten Familiensurvival „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ (2015) erleben 33.
 
Sylvester Stallone ist als Rocky Balboa auf die Leinwand zurückgekehrt. 1976 startete Regisseur John G. Avilsen (Drehbuch: S. Stallone) die ROCKY-Reihe. Stallone spielt den Amateurboxer Rocky Balboa, der einen Achtungserfolg gegen den Weltmeister Apollo Creed (Carl Weathers) erringt. In Rocky II (1978) gelingt Balboa die Revanche gegen Apollo, in „Rocky – Der Kampf des Jahrhunderts“ (1985) tritt er gegen den gefürchteten Sowjetboxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) an. Insgesamt sechs Filme wurden über ROCKY gedreht. Mit CREED – Rocky`s Legacy (Kinostart 14. Januar 2016) wiederholt sich die (Film) Geschichte in anderer Rollenbesetzung. Unter der Regie von Ryan Coogler ist Sylvester Stallone als Trainer des Nachwuchsboxers Adonis Creed (Michael B. Jordan) in der Ringecke positioniert34. Für seine Rolle als alternder Boxtrainer in CREED erhielt Stallone den Golden Globe als bester Nebendarsteller35.

Ein Pflichttermin für die Filmprominenz, zum 37. Mal wurde im Münchener Prinzregententheater der Bayerische Filmpreis verliehen (15. Januar). Preise als beste Nachwuchsdarsteller erhielten Jella Haase, Gizem Emre, Anna-Lena Klenke, Aram Arami, Max von der Groeben und Lucas Reiber als „Schüler-Ensemble“ in der schrägen Pennäler Komödie „Fack ju Göhte 2“. Viel Applaus erhielt die Preisträgerin Rosalie Thomass für ihre Rolle als Marie in dem Drama „Grüße aus Fukushima“ (Regie: Doris Dörrie, Kinostart 10. März 2016). Als bester Darsteller wurde Burghart Klaußner als Hessischer Generalstaatsanwalt Bauer in „Der Staat gegen Fritz Bauer“ geehrt. Für die beste Regie in seinem Drama „Nebel im August“ (Kinostart: 06. Oktober 2016) erhielt Kai Wessel den Bayerischen Filmpreis. Burhan Ourbani und Martin Behnke gewannen den Drehbuchpreis für „Wir sind jung. Wir sind stark“.36.

41. Verleihung des französischen Filmpreis CESAR in Paris (26. Februar). Das von der Academie des Arts et Techniques du Cinema veranstaltete Ereignis ehrte die beliebte Schauspielerin Catherine Frot (DIE KÖCHIN UND DER PRÄSIDENT) als Beste Hauptdarstellerin in „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“ 37.

88. Oscar-Verleihung in Los Angeles (28. Februar). Moderator Chris Rock kritisierte die mangelnde Berücksichtigung farbiger Schauspieler bei der Wahl der Preisträger. Leider erhielten bisher nur 16 Schauspieler und Regisseure dunkler Hautfarbe einen Oscar, unter anderem Halle Berry für „Monster`s Ball“ (2002) und Octavia Spencer für „The Help“ (2014). Academy-Präsidentin Cheryl Boone Isaacs sicherte zu, die Wahlgremien zukünftig mit Frauen und Vertretern ethnischer Minderheiten zu besetzen. Joe Biden, Vizepräsident der USA, hielt ein Plädoyer gegen sexuelle Gewalt. Einen großen Erfolg feierte der Untergangsfilm „Mad Max: Fury Road“ mit Preisen für Tonschnitt, Tonmischung, Produktionsdesign, Kostümdesign, Make up/Hairstyling. Leonardo DiCaprio freute sich über seinen ersten Oscar als Bester Hauptdarsteller in „The Revenant“. Überraschend die Ehrung von Mark Rylance als Bester Nebendarsteller in „Bridge of Spies“. Ennio Morricone bekam von Soullegende Quincy Jones den Oscar für seine Filmmusik in „The Hateful 8“. Die Goldtrophäe für den Filmsong ging an „Writing`s on the Wall“ aus  dem Bond-Abenteuer “Spectre“. Als bester nichtenglischsprachiger Film wurde das Holocaust-Drama „Son of Saul“ von Regisseur Laszlo Nemes ausgezeichnet38.

Seine Markenzeichen adrette Kleidung, Anzug mit Fliege, seriöses Auftreten. Als „Tatort“-Kommissar Brinkmann lehrte er den Kriminellen  in Frankfurt am Main von 1984 – 2001 in 28 Folgen das Fürchten. Unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder spielte er einen Staatsanwalt in DIE EHE DER MARIA BRAUN (1978) und Hans Henkel in LILI MARLEEN (1980). Filmkenner wissen, dass von Karl-Heinz von Hassel die Rede ist. Neben Engagements im Fernsehen und Kinofilmen war die Theaterbühne seine schöpferische Heimat. Karl-Heinz von Hassel verstarb im Alter von 77 Jahren am 19. April 39.

„1999“, „Little Red Corvette“, „Purple Rain“ und andere Hits fanden Fans in aller Welt. Soul, Funk, Hip-Hop und Heavy Metal kreierte er zu neuen Richtungen. Prince Rogers Nelson (Prince) fand auch den Weg in die Filmtheater. Regisseur Albert Magnoli brachte 1983 den Musikfilm PURPLE RAIN mit dem Superstar auf die Leinwand. Prince spielt in einer fiktiv-autobiographischen Geschichte den Musiker Kid, der sich von seinem Vater nicht verstanden fühlt, mit einer Künstlerin (Appolonia Kotero) bahnt sich eine Liebesbeziehung an. Einige Konzertszenen sind in PURPLE RAIN zu sehen. Für den Soundtrack zu dem Musik-Biopic gewann Prince 1984 den Oscar. Prince Rogers Nelson verstarb am 21. April im Alter von 57 Jahren40.

66. Deutscher Filmpreis (27. Mai) - Sensationeller Erfolg für das Polit-Biopic DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER. Die Arbeit von Lars Kraume wurde mit der Goldenen Lola für den besten deutschen Spielfilm ausgezeichnet, weitere Ehrungen gab es in den Kategorien Regie, Drehbuch, Szenenbild und Kostüm. Die Silberne Lola als bester Hauptdarsteller erhielt Peter Kurth für seine Rolle in dem Drama HERBERT von Thomas Stuber. Grandios der zweifache Erfolg von Laura Tonke - als beste Hauptdarstellerin in HEDI SCHNEIDER STECKT FEST und als beste Nebendarstellerin in MÄNGELEXEMPLAR. Als besten Kinderfilm ehrte die Jury HEIDI, der 1,2 Millionen Kinogänger in die Filmtheater lockte. Produzentin Regina Ziegler, die in ihrer 43jährigen unternehmerischen Tätigkeit über 450 Filme herausbrachte, wurde mit der Lola für ihr Lebenswerk geehrt. Kinogänger erinnern sich an die Ziegler-Produktionen KORCZAK und HENRI 441.

Götz George verstarb am 19. Juni im Alter von 77 Jahren. Kino, Fernsehen und das Theater waren seine Wirkungsstätte. George spielte unter anderem am Deutschen Theater in Göttingen. Kinobesucher wurden auf Götz George in „Wenn der weiße Flieder blüht“ (1953), „Der Schatz im Silbersee“ (1962), „Die Katze“ (1988), „Der Totmacher“, (1995) und „Zettl“ (2012) aufmerksam. Seine Fans verehrten ihn für seine Rolle als Duisburger Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski im ARD-Tatort. 2014 wurde Götz George für sein künstlerisches Schaffen und sein soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Es gibt Nachrichten, die fassungslos machen. Anton Yelchin, der in „Star Trek: Beyond“ den Nachrichtenoffizier Chekov spielt, verunglückte bei einem tragischen Verkehrsunfall am 19. Juni tödlich. Der in Leningrad geborene 27jährige Schauspieler kam mit seinen Eltern 1989 in die USA. Yelchin spielte exponierte Rollen, unter anderem in “Only Lovers left alive” (2013) und “Green Room” (2015).
Carlo Pedersoli war ein italienischer Schwimmsportler, der an den Olympischen Spielen in Helsinki (1952) und Melbourne (1956) teilnahm. Chemie und Jura zählten zu seinen Unifächern. Als Bud Spencer unterhielt der Schauspieler die ganze Familie mit seinen lustigen Komödien in den Kinos. In den Siebzigern (mit Terence Hill) spielte Spencer unter anderem in „Vier Fäuste für ein Halleluja“ (1971), „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ (1972), „Zwei wie Pech und Schwefel“ (1974). Auch als Plattfuß sorgte Bud Spencer für Heiterkeit bei seinem Publikum („Sie nannten ihn Plattfuß“ (1973), „Plattfuß in Afrika“ (1978)). Von 1991 bis 2010 wirkte der Star in Serien und Filmen im Fernsehen mit. Carlo Pedersoli verstarb am 27. Juni im Alter von 86 Jahren.
Garry Marshall galt als der Altmeister der Romantic Comedy. Mit „Pretty Woman“(1990) landete der Regisseur einen Volltreffer in den Kinos. Die charmante Lovestory über den Investmenthai Edward und Vivian vom Straßenstrich, gespielt von Richard Gere und Julia Roberts, verzauberte das Publikum. Prominente Schauspieler arbeiteten mit Marshall gerne zusammen, unter anderem Al Pacino und Michelle Pfeiffer in „Frankie und Johnny“ (1991) und Bette Midler in „Freundinnen“ (1988). Marshalls Laufbahn begann als Gagschreiber für TV-Komiker, anschließend war er als Serienproduzent tätig. Nach Schätzung des Produzenten Mike Karz gelang es Marshall, für seine Filme „Valentinstag“ (2010), „Happy New Year“ (2011) und „Mother`s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ (Kinostart: 25. August 2016) 36 Superstars und 9  Oscar-Gewinner zu engagieren. Garry Marshall starb am 19. Juli 2016 im Alter von 81 Jahren in Los Angeles. Robert Redford feierte seinen 80. Geburtstag (18. August), er zählt zu den Heroen des klassischen Kinos. Sein Erfolg begann mit „Barfuß im Park“ (1967), bemerkenswert sein Auftritt in „Jenseits von Afrika“ (1985). Losgelöst von Hollywood gelang es Redford mit der Etablierung des Sundance Film Festivals (1984) ein Forum für den Independent Film zu schaffen. Seine Regietätigkeit wurde mit einem Oscar für „Ordinary People“ (1980) belohnt. Die Politik hat Redford auf seinem Lebensweg begleitet, sei es in dem Thriller „Die Unbestechlichen“ (1976), zusammen mit Dustin Hoffman, oder in „The Company you keep – Die Akte Grant“ (2014). Kinder mochten ihn als Willy Wonka in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (1971). Als Koch- und Gartenbuchautor George Caldwell sorgte er im Duett mit Richard Pryor in „Trans-Amerika-Express“ (1976) für eine gelungene Mischung aus Komödie, Abenteuer und Thriller. Die Rede ist von Gene Wilder, der in „Die Frau in Rot“ (1984) auch sein Können als Regisseur und Drehbuchautor amüsanter Liebesfilme bewies. Wilder verstarb am 28. August im Alter von 83 Jahren nach schwerer Krankheit.
70. Geburtstag von Polit-Filmer und Oscar-Preisträger Oliver Stone (15. September). Schon in jungen Jahren zeigte Stone Interesse für Film und Theater. Für seinen Mut im Vietnam-Einsatz(1967-1968) wurde Oliver Stone mit dem Purple Heart ausgezeichnet. Seine Kriegserfahrungen legten den cineastischen Grundstein für seine Trilogie „Platoon“ (1986), „Geboren am 4. Juli“ (1989) und „Zwischen Himmel und Hölle“ (1993). Sein Klassiker „Wall Street“ (1987) mit Oscar-Preisträger Michael Douglas stellt Stone als Persönlichkeit des politischen Kinos heraus. Auch sein neuestes Werk „Snowden“ (Kinostart: 22. September 2016) bewegt die Gemüter. Trauer um einen der Wegbereiter des polnischen und europäischen Kinos. Andrzej Wajda verstarb am 09. Oktober im Alter von 90 Jahren. Der erfahrene Film- und Theaterregisseur ist durch Filme wie „Asche und Diamant“ (1958), „Der Mann aus Eisen“ (1981), „Danton“ (1983), „Korczak“ (1990) und „Das Massaker von Katyn“ (2007) weltweit bekannt. Ein gesamtdeutscher Star hat die Bühne für immer verlassen. Schauspieler und Sänger Manfred Krug verstarb 79jährig (21. Oktober). Der in Duisburg geborene Künstler war nach der Scheidung seiner Eltern dem Vater in die neugegründete DDR gefolgt. Nach einer Lehre zum Stahlschmelzer kam Krug mit der Schauspielerei in Berührung. Als Draufgänger in DEFA-Filmen gewann Krug Fans. 1966 kam es zum Disput mit der SED-Obrigkeit. Das Drama „Spur der Steine“ (Regie: Frank Beyer), Manfred Krug spielt einen Brigadeleiter auf dem Bau, wurde drei Tage nach dem Start wegen antisozialistischer Tendenzen aus den Kinos genommen. Zwar folgten weitere Filmerfolge, Ehrungen und Auftritte als Chansonsänger, das Zerwürfnis mit der Staatsautorität geschah 1976 als Krug sich mit dem Liedermacher und Bürgerrechtler Wolf Biermann solidarisierte.  Die Ausreise in die Bundesrepublik (1977) tat seiner Schauspiel- und Sangeskunst keinen Abbruch. Kinofilme („Die Faust in der Tasche“, 1978 – Regie: Max Willutzki), Fernsehrollen als Hamburger Kommissar Stoever in der Tatort-Reihe und als Kiez-Anwalt in „Liebling Kreuzberg“  setzen seine Erfolge fort. 2001 beendete Krug seine Filmkarriere, blieb aber seinem Publikum mit Lesungen, Jazz- und Chanson-Konzerten eng verbunden. US-Star Robert Vaughn verstarb 83jährig nach schwerer Krankheit (11. November). Kenner erinnern sich an Vaughns Rollen in „Solo für O.N.C.E.L.“, „Die glorreichen Sieben“ (1960) und „Die Brücke von Remagen“ (1969). Im Saar-Tatort „Camerone“ (1992) hatte der prominente Schauspieler einen Gastauftritt. Washington (22. November) – der scheidende US-Präsident Barack Obama verleiht Robert Redford (ALL IS LOST), Robert De Niro (MAN LERNT NIE AUS) und Tom Hanks (SULLY) die höchste zivile Auszeichnung der USA (Presidential Medal of Freedom).
100. Geburtstag von Hollywood-Superstar Kirk Douglas (09. Dezember). Als Sohn kaukasischer Einwanderer kam Douglas durch Broadway-Engagements ins Filmbusiness. Historien-Streifen und Monumentalfilme wie DIE FAHRTEN DES ODYSSEUS (1954) und SPARTACUS (1960), Western (GUNFIGHT - RIVALEN DES TODES, 1971) und Kriegsfilme (DER LETZTE COUNTDOWN, 1980) zählten zu seinem Repertoire. 1996 wurde Kirk Douglas mit einem Oscar für sein Lebenswerk geehrt. Mit Sohn Michael (WALL STREET) spielte er 2003 in IT RUNS THE FAMILY. Große Ehre für Maren Ades Kinohit TONI ERDMANN. Die Filmemacherin wurde in Breslau/Polen für ihr Vater-Tochter-Beziehungsdrama mit dem Europäischen Filmpreis für die beste Regie und das beste Drehbuch prämiert (10. Dezember). Los Angeles – Zsa Zsa Gabor verstarb am 18. Dezember im Alter von 99 Jahren. Die in Budapest/Ungarn geborene Künstlerin hatte sich in den Vierzigern in Hollywood niedergelassen. Ihre Bewunderer erinnern sich an ihren Filmauftritt in MOULIN ROUGE (1952). In der Rolle der Prinzessin Leia Organa wurde sie weltberühmt. Carrie Fisher verstarb am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren nach schwerer Herzerkrankung. 1975 debütierte die Schauspielerin in SHAMPOO. 1977 schaffte Fisher mit der STAR WARS-Filmreihe (KRIEG DER STERNE) den internationalen Durchbruch. Weitere Engagements (40 Filme) hatte Carrie Fisher in BLUES BROTHERS (1980) und HANNAH UND IHRE SCHWESTERN (1986). 2015 zählte Fisher, die auch Bücher („Grüße aus Hollywood“) schrieb, zum Cast von STAR WARS – DAS ERWACHEN DER MACHT. Die Schauspielerin Debbie Reynolds (84), Mutter von Carrie Fisher, verstarb einen Tag nach ihrer Tochter. Reynolds zählte 1952 zur Besetzung von SINGING IN THE RAIN.
Hans Strobel zählte zu den Wegbereitern des modernen Kinderfilms in Deutschland. Mit seiner Frau Christel gründete Strobel 1979 das Kinderkino München e.V. . Die Schaffung einer Sektion Kinderfilm auf dem Münchener Filmfest ist den Bemühungen von Hans Strobel zu verdanken. Die von ihm publizierte Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz war eine wertvolle Literaturquelle. Strobel verstarb am 24. Dezember im Alter von 78 Jahren42
             

2017 – Ein spannendes Jahr
Trauer um Klaus Wildbolz. Der aus Fernsehen und Theater beliebte Schauspieler starb am 05. Januar im Alter von 79 Jahren. 2014 war Wildbolz in der Komödie SCHWEIZER HELDEN (Publikumspreis Filmfest Locarno) von Peter Luisi als Pensionär Helmut besetzt. Einen Triumpf feierte die Musical-Verfilmung LA LA LAND bei der Verleihung der Golden Globes in Los Angeles (08. Januar). Emma Stone und Ryan Gosling wurden als beste Darsteller in einem Musical und einer Komödie geehrt, die Love Story zwischen einem Jazzmusiker und einer Nachwuchsschauspielerin gewann auch in der Kategorie Bestes Musical/Beste Komödie. Filmemacher Damien Chazelle erhielt für LA LA LAND Preise für die beste Regie und das beste Drehbuch. ZOOMANIA (2016, 3,82 Mio. deutsche Kinobesucher), der lustige Krimi mit der aufgeweckten Polizistin Judy Hopps, wurde mit dem Golden Globe als bester Animationsfilm ausgezeichnet. Der 70jährige New Yorker Unternehmer Donald Trump wurde in Washington als 45.Präsident der USA vereidigt (20. Januar). 38. Bayerischer Filmpreis – Für die beste Regie wurden die Filmemacherinnen Marie Noelle (MARIE CURIE) und Maria Schrader (VOR DER MORGENRÖTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA) ausgezeichnet. Als besten Jugendfilm ehrten die Juroren TSCHICK. Gewinner der Kategorie Nachwuchsregie wurde Jakob M. Erwa für DIE MITTE  DER WELT (20. Januar). Schauspielstar und BAFTA-Preisträger John Hurt verstarb im Alter von 77 Jahren (27. Januar). Sein Auftritt in DER ELEFANTENMENSCH (1980) berührte. Die jüngeren Filmfreunde kennen die Kinolegende als Garrick Ollivander aus den Harry-Potter-Filmen. 30. Januar-Traditionelle Preisverleihung der Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG) in L.A.. In der Kategorie Film gewannen Denzel Washington als bester Hauptdarsteller in FENCES,  Emma Stone als beste Hauptdarstellerin in LA LA LAND, ihre Kollegin Viola Davis als beste Nebendarstellerin in FENCES und als bestes Ensemble der Cast von HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN die begehrten Auszeichnungen. Peter Simonischek gewann den Österreichischen Filmpreis für die beste männliche Hauptrolle in TONI ERDMANN (01. Februar). 67. Internationale Filmfestspiele in Berlin (BERLINALE) 09. Februar – 19. Februar – Milena Canonero wurde mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die erfahrene Kostüm-Designerin und Oscar-Preisträgerin (GRAND BUDAPEST HOTEL, MARIE ANTOINETTE) arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Stanley Kubrick, Louis Malle und Roman Polanski zusammen. Auf dem Festival liefen 399 Spiel- und Kurzfilme, davon 125 von Regisseurinnen. London, 12. Februar – Verleihung der British Academy Film Awards (BAFTA) – Emma Stone konnte sich über einen Preis als beste Hauptdarstellerin in LA LA LAND freuen. Justin Hurwitz und Linus Sangren erhielten die Trophaen für die beste Filmmusik und die beste Kamera (seit dem Kinostart, 12. Januar 2017, haben sich über 1 Million deutsche Fans LA LA LAND angeschaut). Casey Affleck gewann den BAFTA Award für seine Hauptrolle in MANCHESTER BY THE SEA (Kinostart: 19. Januar 2017). Dev Patel wurde als bester Nebendarsteller in LION – DER LANGE WEG NACH HAUSE (Kinostart: 23. Februar 2017) ausgezeichnet, als beste Nebendarstellerin war Viola Davis (FENCES) erfolgreich. Henry Hübchen feiert seinen 70. Geburtstag (20. Februar). Jahrzehnte verbrachte der ost-deutsche Schauspieler in dem Ensemble der Berliner Volksbühne. Sein Wirken als Kripomann im Polizeiruf 110 darf in seiner Biografie nicht fehlen. Auf der Leinwand erheiterte Hübchen die Kinobesucher in ALLES AUF ZUCKER (2004) und HAIALARM AM MÜGGELSEE (2013). Als Ex-Agent Jochen Falk ist Hübchen in KUNDSCHAFTER DES FRIEDENS aktiv. Paris, 24. Februar: Paul Verhoeven (Bester Film), Isabelle Huppert (Beste Darstellerin) erhalten den französischen Filmpreis Cesar für ihren Thriller ELLE (Kinostart: 16. Februar 2017). Der 27jährige Xavier Dolan wird mit einem Cesar für sein Drama EINFACH DAS ENDE DER WELT (2016) ausgezeichnet. Vertauschte Briefumschläge bei der 89. Oscar-Verleihung in Los Angeles (26. Februar). Nach einiger Verwirrung wird das Drama MOONLIGHT von Barry Jenkins als Bester Film ausgezeichnet. Mahershala Ali wird als Bester Nebendarsteller in MOONLIGHT geehrt. Viola Davis gewinnt als Rose in FENCES den Oscar als Beste Nebendarstellerin. Emma Stone erhält für ihre Darstellung der Mia in LA LA LAND den Oscar. Casey Affleck gewinnt einen Oscar für seine Hauptrolle in MANCHESTER BY THE SEA. LA LA LAND holt 6 Oscars, unter anderem für die beste Kamera und die beste Musik. ZOOMANIA wird als Bester Animationsfilm mit einem Oscar geehrt. Maren Ade muss mit TONI Erdmann Asghar Farhadi mit THE SALESMAN bei den Oscars den Vortritt lassen, gewinnt jedoch den Indipendent Spirit Award 2017 (Preis der unabhängigen Kinos) am 25. Februar in Santa Monica/Kalifornien für ihr Vater-Tochter-Beziehungsdrama. 70. Geburtstag der bekannten Schauspielerin Glenn Close (19. März). TV, Theater und Kinoleinwand sind das schöpferische Tätigkeitsfeld der US-Darstellerin. Kinofreunde denken an Close als eine angsteinflößende Frau in dem Stalking-Drama EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE (1987). 1988 besetzt Stephen Frears den Hollywood-Star in dem Kostümfilm GEÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN. 2011 folgt das Engagement in ALBERT NOBBS, 2016 kämpft Close als Ärztin Dr. Caldwell in dem Katastrophenfilm THE GIRL WITH ALL THE GIFTS gegen eine unberechenbare Seuche, die Menschen in Ungeheuer verwandelt. Scherzhaft wird Close von Filminsidern als „Meryl Streep des Teufels“ bezeichnet. Europa feiert 60. Geburtstag (25. März). Am 25. März 1957 unterzeichneten Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande in Rom den Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG-Vertrag), den Vertrag über die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) und den Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), auch als Römische Verträge bekannt, die das Fundament für die heutige Europäische Union bilden. Trauer um die Golden Globe-Preisträgerin Christine Kaufmann (STADT OHNE MITLEID, 1960), die nach schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren verstarb (28. März). Bereits als Kind wirkte die Schauspielerin und Buchautorin in dem Zirkusfilm SALTO MORTALE (1953) mit. Von Rainer Werner Fassbinder wurde Christine Kaufmann für Rollen in LOLA und LILLI MARLEEN (1981) besetzt. Theaterbühne und Fernsehen profitierten von der Vielseitigkeit und Energie Kaufmanns.Ein Hollywood-Veteran feiert 80. Geburtstag – Warren Beatty hat mit dem Gangster-Klassiker BONNIE UND CLYDE (1967) Kinogeschichte geschrieben. Ohne seinen Einsatz als Produzent und seiner Mitwirkung am Drehbuch, die Hauptrolle des Clyde spielte Beatty selbst, hätte das Werk nicht für Furore gesorgt. Beatty, der an 23 Filmen in unterschiedlichen Funktionen beteiligt war, bleibt in seinem 80. Lebensjahr (30. März) der Szenerie als Regisseur und Protagonist in dem Hughes-Drama RULES DON`T APPLY (Kinostart: 04. Mai 2017) erhalten. Kameramann Michael Ballhaus, Preisträger des Goldenen Ehrenbären der BERLINALE, starb in der Nacht zum 11. April im Alter von 81 Jahren. Sein Können war bei den Größen des Films gefragt, unter anderem wirkte Ballhaus für Rainer Werner Fassbinder und Martin Scorsese hinter der Kamera. In seiner 40jährigen Tätigkeit hatte Ballhaus mit grandiosen Werken, etwa DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT (1972) und GANGS OF NEW YORK (2002), Anteil an der Film- und Kinohistorie. Seinen Wissens- und Erfahrungsschatz vermittelte Ballhaus dem studentischen Nachwuchs an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Oscar-Preisträger Jonathan Demme starb am 26. April in New York im Alter von 73 Jahren. Weltruhm erlangte der Regisseur mit der Verfilmung des Thomas Harris-Bestsellers DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER (1991) mit Jodie Foster und Anthony Hopkins. Der Zeit voraus war Demme 1993 mit dem Aids-Drama PHILADELPHIA mit Tom Hanks. Berlin – 67. Deutscher Filmpreis / 28. April – Volltreffer für Maren Ades Kinohit TONI ERDMANN. Das Vater-Tochter-Beziehungsdrama wird als bester Spielfilm in Gold ausgezeichnet. Ade erhält auch die Lolas für die beste Regie und das beste Drehbuch. Sandra Hüller und Peter Simonischek werden für ihre Hauptrollen in TONI ERDMANN geehrt. AUF AUGENHÖHE (Regie: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf) gewinnt die Lola als bester Kinderfilm. Der Historienfilm PAULA (über die Künstlerin Paula Modersohn-Becker, 1876-1907) ergattert Lolas für das beste Szenenbild und das beste Kostümbild. Georg Friedrich erhält die Lola als bester Nebendarsteller in WILD. Die Filmeditorin Monika Schindler bekommt den Ehrenpreis für ihre Verdienste um den Deutschen Film. „Willst Du mit mir geh`n“, „Oh, wann kommst Du?“ und andere Hits verschafften ihr eine treue Fangemeinde. Die israelische Sängerin und Schauspielerin Daliah Lavi starb am 03. Mai im Alter von 74 Jahren im amerikanischen Asheville (North Carolina). Mit Kirk Douglas spielte Lavi in ZWEI WOCHEN IN EINER ANDEREN STADT (1962). Weitere Rollen hatte die Künstlerin unter anderem in LEISE FLÜSTERN DIE PISTOLEN (1965) und Casino Royale (1967). Die TV-Detektivserie GRAF YOSTER GIBT SICH DIE EHRE hatte Kultstatus. Als Graf Yoster begeisterte Theater- und Filmschauspieler Lukas Ammann in über 60 Folgen. Spielfilmkenner haben Ammann als Eliah Goldberg in MESCHUGGE (1997, Regie: Dani Levy / Drehbuch: Maria Schrader, D. Levy) in Erinnerung. Der Schweizer Schauspieler starb am 03. Mai in München im gesegneten Alter von 104 Jahren. TV- und Kinostar Michael Parks starb am 09. Mai im Alter von 77 Jahren. Sein künstlerisches Repertoire umfasste Klassiker, etwa Hustons DIE BIBEL(1966), die Serie TWIN PEAKS, KILL BILL (2003) und DJANGO UNCHAINED (2014). Die Regisseurin und Drehbuchautorin Margarethe vonTrotta (DIE ABHANDENE WELT) erhielt den Helmut-Käutner-Preis der Stadt Düsseldorf (12. Mai). Schauspiellegende Sir Roger Moore verstarb 89-jährig im schweizerischen Crans-Montana (23. Mai). Der nahe London geborene Moore stand seinem Publikum aus den TV-Serien SIMON TEMPLAR (1962-1969) und DIE 2 (1971-1972) nahe. Auf die Theaterbühne konzentrierte sich Moore seit Beginn seiner Laufbahn. Bewundert wurde Sir Roger Moore für das längste Engagement als Held in der Kinofilmreihe JAMES BOND – 007. Zwischen 1973 und 1985 begeisterte Moore mit englischem Understatement in LEBEN UND STERBEN LASSEN, DER MANN MIT DEM GOLDENEN COLT, DER SPION, DER MICH LIEBTE, MOONRAKER, IN TÖDLICHER MISSION, OCTOPUSSY und IM ANGESICHT DES TODES. Nach dem Bond-Engagment gab es erst 1990 in Willy Bogners FEUER EIS DYNAMIT ein Wiedersehen mit dem Schauspieler im Filmtheatersaal. Viel Lob erntete Moore für sein uneigennütziges Wirken als Sonderbotschafter des Kinderhilfswerk UNICEF. 70. Filmfestival in Cannes (17. Mai bis 28. Mai) – Riesenerfolg für die deutsche Filmszene, 31 Jahre nach der Ehrung von Barbara Sukowa als beste Darstellerin in ROSA LUXEMBURG (Regie: Margarethe von Trotta) – wurde die aus der Nähe von Hildesheim stammende Diane Kruger für ihre schauspielerische Leistung in dem Terrordrama AUS DEM NICHTS (Regie: Fatih Akin) geehrt. Als bester Hauptdarsteller wurde der Amerikaner Joaquin Phoenix gefeiert, der in Lynne Ramsays YOU WERE NEVER REALLY HERE einen deprimierten Kriegsveteranen spielt, der ein verschwundenes Mädchen finden soll. Die Goldene Palme (Bester Film) gewann der schwedische Regisseur Ruben Östlund mit seiner Gesellschaftssatire THE SQUARE, den Preis der Jury erhielt der russische Filmemacher Andrej Swjaginzew mit LOVELESS43.

Stallone schrieb das Drehbuch – John G. Avildsen führte bei ROCKY (1976) Regie. Avildsen wurde für das Drama mit einem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet. Es folgten die Karate Kid-Filme (I-III) und ROCKY V (Foto, 1990). Der Filmemacher verstarb am 16. Juni im Alter von 81 Jahren. Große Trauer um Helmut Kohl. Maßgeblich gestaltete Kohl als Bundeskanzler (01. Oktober 1982 bis 27. Oktober 1998) die deutsche Einheit und den europäischen Einigungsprozess. Am 11. Dezember 1998 wurde Kohl von dem Europäischen Rat der Titel Ehrenbürger Europas verliehen. Der damalige US-Präsident Bill Clinton zeichnete Kohl im April 1999 mit der Presidential Medal of Freedom aus. Helmut Kohl verstarb 87-jährig in Oggersheim (16. Juni). Der renommierte schwedische Schauspieler Michael Nyqvist starb am 27. Juni nach Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren. Fans der „Millennium-Trilogie“ (Verblendung, Verdammnis, Vergebung, 2009) von Stieg Larsson haben Nyqvist in der Rolle als Journalisten Mikael Blomkvist vor Augen. Das Hollywood-Kino war Bestandteil seines künstlerischen Metiers, unter anderem als Übeltäter in MISSION IMPOSSIBLE – PHANTOM PROTOKOLL (2011) und JOHN WICK (2014). 35. Filmfest München (22. Juni – 01. Juli) Der amerikanische Schauspieler Bryan Cranston wurde mit dem CineMerit Award ausgezeichnet. Andrej Swjaginzew gewann mit seinem Drama LOVELESS den Arri/Osram Award. Mit dem Fipresci Preis für BLIND & HÄSSLICH wurde Tom Lass geehrt. Einst waren sie Kolonien Großbritanniens, mit dem „British North America Act“ wurden die heutigen Provinzen Ontario, Quebec, Neu-Braunschweig und Neuschottland zum „Dominion of Canada“ mit Wirkung vom 1. Juli 1867 vereinigt. Premierminister Justin Trudeau hob bei den Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag von Kanada hervor, dass die Vielfalt der Kulturen sein Land stärkt (01. Juli). Chris Roberts ist tot. 11 Millionen verkaufte Schallplatten, Auszeichnungen mit Platin- und Gold-LPs, Hits, etwa  „Habe ich Dir heute schon gesagt, dass ich liebe“ (1971) und „Du kannst nicht immer 17 sein“ zählten zu seinem Lebenswerk. Zwischen 1969 - 1981 hatte er 65 Auftritte in Hecks berühmter ZDF-Hitparade (13-mal Platz 1). Im Filmtheatersaal erlebte das Publikum Roberts als smarten Typen in WENN DIE TOLLEN TANTEN KOMMEN (1970) neben Rudi Carrell (+ 07. Juli 2006) und SUNSHINE REGGAE AUF IBIZA (1983). Chris Roberts starb am 02. Juli im Alter von 73 Jahren in einem Berliner Klinikum. Martin Landau wirkte in seiner über 60-jährigen künstlerischen Tätigkeit in 200 Kino- und Fernsehfilmen mit, unter anderem in Hitchcocks DER UNSICHTBARE DRITTE (1959). Für seine Rolle als Bela Lugosi in ED WOOD gewann der Schauspieler 1995 den Oscar. Martin Landau verstarb im Alter von 89 Jahren am 15. Juli in Los Angeles. Fans des Zombie-Films trauern um George A. Romero. Mit seinem in schwarz-weiß gedrehten Horrorfilm DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN (1968) genoss der Regisseur Kultstatus. Die Forschungsbibliothek des US-Kongresses stufte den Film 1999 als Meisterwerk ein und nahm ihn in die Liste der besonders erhaltenswerten Filme auf. Weitere Zombiestreifen Romeros waren KNIGHTRIDERS (1981) und LAND OF THE DEAD (2005). Seine letzte Arbeit SURVIVAL OF THE DEAD stellte Romero 2009 auf dem Filmfestival in Venedig vor. George A. Romero starb 77-jährig am 16. Juli. Familienfilme zählten zu seinen Engagements. Hollywood schätzte John Heard als soliden Nebendarsteller. Heard sorgte in der Vaterrolle in KEVIN – ALLEIN ZU HAUS (1990) und KEVIN – ALLEIN IN NEW YORK (1992) für Freude im Kinosaal. Gelungene Auftritte hatte John Heard, der am 21. Juli im Alter von 72 Jahren in Palo Alto starb, in KATZENMENSCHEN (1982) und BIG (1988). Sam Shepard überzeugte als Schauspieler und Dramatiker. Schon auf der Highschool kam Shepard mit der Schauspielerei und dem Schreiben von Bühnenstücken in Berührung. Nach einem kurzen Intermezzo mit der Agrarwissenschaft zog es Shepard wieder zur Schauspielkunst. Als Testpilot Chuck Yeager wurde er in DER STOFF, AUS DEM DIE HELDEN SIND (1983) besetzt, in Schlöndorffs HOMO FABER (1991) spielte er Walter Faber, als General Garrison kam er in BLACK HAWK DOWN (2001) mit dem Kriegsgenre in Berührung. Sam Shepard schrieb 40 Bühnenstücke, für „Vergrabenes Kind“ (1979) bekam er den Pulitzer-Preis. Sam Shepard starb am 27. Juli im Alter von 73 Jahren. „I`ll be back“ und „Hasta la vista, Baby“ sind zwei Zitate, die (Film) Geschichte machten. Kinofreaks wissen sofort, dass von dem nahe Graz (Austria) geborenen Action-Star Arnold Schwarzenegger die Rede ist. Sein unübersehbarer Auftritt versprach spannende Kinostunden. Der als „Mister Universum“ belächelte Boldybuilder erorberte rasch die US-Studios, mit HERCULES IN NEW YORK (1969) nahm sein Schauspiel Fahrt auf. Die berüchtigten Zitate stammen übrigens aus Schwarzeneggers Kraftrollen in TERMINATOR 1 & 2 (1984, 1991). Der Politiker Schwarzenegger konzentrierte sich auf den Umweltschutz. Von 2003 bis 2011 amtierte Arnold Scharzenegger als Gouverneur von Kalifornien. Der Politik von Donald Trump steht der Republikaner Schwarzenegger kritisch gegenüber. Im Filmfach zurück – fand er unter anderem mit MAGGIE (2015) und AFTERMATH (2017) Aufmerksamkeit. Schwarzenegger spielt in den Dramen einen Vater, der den Verlust seiner nächsten Angehörigen verarbeiten muss. Arnold Schwarzenegger wurde am 30. Juli 70 Jahre alt. Die französische Schauspielerin Jeanne Moreau galt als Muse der Nouvelle Vague. 1947 hatte die Künstlerin ihr Bühnendebüt. Bereits 1948 wurde Jeanne Moreau Angehörige der Comedia Francaise, von Jean Stelli wurde sie für DERNIER AMOUR (1949) erstmalig in einem Film besetzt. Weitere Stationen folgten am Theatre National Populaire und Broadway. Mit den Größen des internationalen Filmgeschäfts wirkte die Pariserin auf kreativer Augenhöhe. 1957 kam mit FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT von Louis Malle der Durchbruch, in den Fünfzigern war die Französin in über 20 Filmen besetzt. Viel Beachtung fand die Darstellerin mit ihrer Rolle in JULES UND JIM (1962). Mit Rex Harrison war sie in „DER GELBE ROLLS ROYCE“ (1964) zu sehen, mit Brigitte Bardot begeisterte Jeanne Moreau in  VIVA MARIA (1966). In LUMIERE (1976) führte Moreau Regie. Deutsche Filmemacher, unter anderem Wim Wenders, arbeiteten mit ihr in BIS ANS ENDE DER WELT (1991) zusammen. Zuletzt gab sie in EINE DAME IN PARIS (2012) von Ilmar Raag eine Kostprobe ihres Schauspiels. Für ihr außergewöhnliches Können wurde die Künstlerin mit vielen Auszeichnungen bedacht, etwa mit dem Cesar, dem BAFTA und dem Goldenen Bären. Jeanne Moreau verstarb 89-jährig in der französischen Hauptstadt (31. Juli). Als Zauberei-Minister Cornelius Fudge zählte er zum Cast der beliebten Harry-Potter-Filme. Bereits 1965 wirkte er in dem Klassiker DER SPION, DER AUS DER KÄLTE KAM mit. Für seine TV-Rolle in WINSTON CHURCHILL: THE WILDERNESS YEARS wurde er 1981 mit dem BAFTA Award geehrt. Seine (deutschen) Fans mochten Robert Hardy als Tierarzt Siegfried Farnon in der reizenden Serie DER DOKTOR UND DAS LIEBE VIEH (1977-1990). Sein persönliches Umfeld lobte Hardy, der am 03. August im Alter von 91 Jahren starb, für seine gediegenen Kenntnisse als Historiker. Dustin Hoffman, einer der Kino-Granden Hollywoods, feierte seinen 80. Geburtstag (08. August). In den unterschiedlichsten Rollen bewies Hoffman sein Können als Charakterdarsteller. Als Benjamin Braddock stürmt er in DIE REIFEPRÜFUNG (1967) die Kirche, um seine Angebetete vor der Trauung mit einem anderen Mann zu bewahren. Den Sträfling Louis Dega spielt Hoffman in dem legendären Gefängnisfilm PAPILLON (1973). Für seine authentische Vaterrolle in dem Scheidungsdrama KRAMER GEGEN KRAMER (1979) gewann Dustin Hoffman den Oscar. Einen weiteren Oscar erhielt Hoffman als Autist in RAIN MAN (1988). Dem Kinopublikum dieser Tage bleibt Hoffman als Regisseur von QUARTETT (2012), als strenger Master Carvelle in DER CHOR – STIMMEN DES HERZENS (2014) und in der Familiengeschichte THE MEYEROWITZ STORIES (2017) als Harold verbunden44



1 Als literarisches Hilfsmittel habe ich das Buch „Film“ von Andrea Gronemeyer, erschienen in der 3.Auflage 2007, verwendet, vergleiche Seite 180-182. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich nur einige markante Ereignisse über die historische Entwicklung von Kino und Film aufgeführt habe.

2 Cinematographe ist ein Kamera- und Projektorsystem, das von den Lumiere-Brüdern entwickelt wurde. Siehe zu dem Begriff und weiteren technischen Hintergründen „Film und Neue Medien“ -Lexikon der Fachbegriffe- von James Monaco, 3.Auflage November 2006, Seite 35, 90 und 25

3 Vor 100 Jahren wurde mit „Der Totentanz“ von Urban Gad der erste Film in Babelsberg produziert, vgl. den Artikel „Asta Nielsens Auferstehung“ von Tilman Spreckelsen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 5.Februar, Seite 56 und 57

4 Vgl. Peter Christian Lang in Metzler Film-Lexikon (Herausg. Michael Töteberg) 1995, Rezension „Die Mörder sind unter uns“ mit dem Wirken von Wolfgang Staudte, S. 385 – S. 387, beachte des weiteren www.nachkriegskino-in-deutschland.de (Vorträge).

5 Informativ ist die Fanwebsite www.jamesbond.de. Als 007-Lektüre ist „Bond über Bond“ von Roger Moore (mit Gareth Owen) lesenswert, die als Deutsche Erstausgabe 2012 im Knesebeck-Verlag erschienen ist.

6 Johannes Leithäuser, „Chaplin war Chaplin““, faz.net vom 22. Februar 2012, S. 2

7 Zu den Veranstaltungsaktivitäten anlässlich des 30. Todestag von Rainer Werner Fassbinder vgl. www.handsonfassbinder.de
Roland Bergan, Kompakt & Visuell Film, 2007, S. 292. Beachte „Fassbinder Jetzt“/Film- und Videokunst, Ausstellungskatalog 2013, S. 11 – S. 15 und S. 286 – S. 293

8 Hans-Joachim Kubiak, Die Oscar Filme 2012, S. 407 – S. 409 u. lexikon des internationalen films, filmjahr 2012, S. 366

9 Pressemitteilung 20th Century Fox Home Entertainment, mainFREIRAUM/Jessika Maul Frankfurt am Main, „90 Jahre MGM - Großes Staraufgebot im neuen Glanz“,10. Dezember 2013, 16.32 Uhr.

10 Ilona Grzeschik, MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) in Reclams Sachlexikon des Films, 3. Auflage 2011, S. 449; James Monaco, Film verstehen – Das Lexikon, Mai 2011, S. 155 – S. 156

11 Ich danke Margret Schild (Filmmuseum Düsseldorf) für ihre literarischen Hinweise der MGM-Situation ab 2010. filmecho I filmwoche international „Ben Hur Wagenrennen vom Wanted-Regisseur ?“, „MGM meldet Wachstum“. „Dream Team again“, vom 15. November 2013, 20. August 2013, 15. August 2013 und 11. Juli 2013. Thomas Koebner, Bibelfilm in Reclams Sachlexikon des Films, 3. Auflage 2011, S.73 – S.74. Anlässlich „Spectre“ Wissenswertes über die James Bond-Serie Kai Mihm, Rudolf Worschech, Barbara Schweizerhof, Sabine Horst, „Aus dem Leben einer Doppel-Null“, epd Film 11-2015, S.28 – S.34.

12 Über Seymour Hoffman und Williams vgl. Martin Wolf, „Außer Kontrolle“, Der Spiegel, 18. August 2014 (34/2014), S. 118- S. 120, Bertram Eisenhauer, „Das zärtliche Eis“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17. August 2014, S. 46.

13 Hans Strobel, Christel Strobel, Gudrun Lukasz-Aden, “35 Jahre – 140 x KJK”, KinderJugendfim Korrespondenz Nr. 140 – 4/2014, Editorial.

14 Michael Brackmann, Ina Karabasz, „Das Sony-Komplott“, Handelsblatt, 19./20./21. Dezember 2014, S. 1, S. 6 – S. 7. Patrick Bahners, „Der kleine Diktator“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2014, S. 9. Nina Rehfeld, „Filmchefin auf Abruf“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03. Januar 2015, S. 16.

15 www.berlinale.de/media, Pressemitteilung vom 25. März 2015

16 Wegen der Oscar-Verleihung beachte Andreas Platthaus, „Trommelwirbel fürs ganz große Kino“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Februar 2015, S. 9. Über J. Moore in „Still Alice“ George Diez, „Natürlich unnatürlich“, Der Spiegel, 21. Februar 2015 (9-2015), S. 132 – S. 133.

17 Constantin Film Presseservice, FRAU MÜLLER MUSS WEG gewinnt Goldene Romy in Wien, 24. April 2015, 14.24 Uhr.

18 Filmpresse Meuser (Gisela Meuser): Emmanuelle Bercot gewinnt Darstellerpreis in Cannes für MON ROI, 25. Mai 2015, 11.18 Uhr. Michael Schöppl, Filmladen Filmverleih Wien-Austria, CANNES Preise, 25. Mai 2015, 9.30 Uhr.

19 1. Juni 2015, 16.34 Uhr. Regine Baschny, Just Publicity, VICTORIA RÄUMT SECHS LOLAS AB !, 19. Juni 2015, 22.22 Uhr.

20 Andreas Platthaus, “Filmarchaiker”, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Juni 2015, S. 9

21 Verena Lueken, „Der Satan möglicherweise,“ Frankfurter Allgemeine Zeitung 22. Juli 2015, S. 11.

22 Zum 80. Geburtstag von M. Ballhaus Verena Lueken, „Wie filmt man das ?“ FAZ.net, 05. August 2015.

23 „Tatort“-Kommissar Kressin – Sieghardt Rupp ist tot, Spiegel Online Kultur 01. Juni 2016, 14.24 Uhr.

24 Pressebüro Kurzfilmtage (Sabine Niewalda), HILMAR HOFFMANN zum 90.GEBURTSTAG, 24. August 2015, 13.49 Uhr.

25 Constantin Film Presse Service, FACK JU GÖTHE 2 hat mehr Kinobesucher als FACK JU GÖTHE, 05. November 2015, 09,15 Uhr. Brigitte Grams-Loibl (aufgezeichnet von Anna Reuß), Die Augenzeugin – „Ein Gekreische !“, Der Spiegel, 21. September 2015 (39-2015), S. 14.

26 Verena Lueken, „Landesverrat und Rechtschaffenheit“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. September 2015, S.9. Rudolf Worschech, „Der Staat gegen Fritz Bauer“, epd film Kritiken, 10-2015, S.52.

27 Frank Schnelle, „Ich und Kaminski“, epd film Kritiken 9-2015, S. 48. X Verleih Newsletter, ICH UND KAMINSKI, ab 17.09. im Kino, 17. September 2015, 19.19 Uhr.

28 20th Century Fox PresseService, DER MARSIANER – RETTET MARK WATNEY – Das Mars-Informationszentrum in der Humboldt-Box, Berlin und Prädikat „besonders wertvoll“ für Ridley Scotts  DER MARSIANER – RETTET MARK WATNEY, 18. September 2015, 17.13 Uhr und 08. Oktober 2015, 15.19 Uhr. Eher kritisch Peter Körte, „Die rote Wüste“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04. Oktober 2015, S. 48.

29 Verena Lueken, „Alain Delon wird achtzig“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 07. November 2015, S. 14

30 James Monaco, Film verstehen, Oktober 2009, S. 410 – S. 411. „Der Mann, der zu viel von sich wusste“, eine Hommage zum 80. Geburtstag Allens in sechs Lieblingsfilmen, u. a. von Jürgen Kaube, Andreas Platthaus, Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Dezember 2015, S. 13.

31 Just Publicity, Europäischer Filmpreis 2015: Ehrenpreise für Charlotte Rampling und Christoph Waltz, 06. Oktober 2015, 10.15 Uhr.

32 Andreas Kilb, „Fern vom Wüten der Welt“, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 14.Dezember 2015, S.12. Wegen Sorrentinos „Youth“ („Ewige Jugend“) A. Kilb, „ Die Überlebenden des Zauberbergs lassen grüßen“, FAZ 26. November 2015, S. 11.

33 Andreas Platthaus, „Filmstar durch Korrektiv“, FAZ 05. Januar 2016, S. 11. Birgit Roschy, ALLE JAHRE WIEDER – WEIHNACHTEN MIT DEN COOPERS, epd Film Kritiken, 12-2015, S. 62

34 Werner Faulstich, Filmgeschichte, 2005, S. 235 – S. 236. Ronald Bergan, Kompakt & Visuell Film, S. 68 – S. 69. Jahresvorschau 2016, CREED, Cinema, Januar (1-2016), S. 12.

35 Jeanette Mohr, CREED, epd Film Kritiken 1-2016, S. 55 Daniel Sander, „Treffer“, Der Spiegel, 09. Januar 2016 (2-2016), S. 104. Anna-Lena Roth, Golden Globe Awards, „Die Rache des Leonardo DiCaprio“, SPIEGEL ONLINE KULTUR 11. Januar 2016, 04.36 Uhr mit allen Preisträgern im Überblick.

36 Bayerisches Fernsehen, Gala zum Bayerischen Filmpreis, 15. Januar 2016 (Moderation: Christoph Süß), unter www.br.de, Bayerischer Filmpreis 2015 – Alle Preisträger, sind die weiteren Gewinner notiert. Just Publicity (Anke Zindler), Bayerischer Filmpreis für NEBEL IM AUGUST/Beste Regie: Kai Wessel, 16. Januar 2016, 01.28 Uhr. Mehr zu „Wir sind jung. Wir sind stark“. Unter Kinder- und Jugendfilm – SCHULKINOWOCHEN.

37 Concorde Filmverleih PresseService, CESAR 2016 II 5 Auszeichnungen für MADAME MARGUERITE und VALLEY OF LOVE, 29. Februar 2016, 16.15 Uhr.

38 Verena Lueken, „Zum letzten Mal ein weißer Elefant“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 01. März 2016, S.9. Heiko Rosener, „Oscars nur für Weisse ?“, Cinema April (04-2016), S.70 – S.75. Als literarische Nachlese für 007-Fans Hans-Peter-Siebenhaar, „Dreh im Schnee“, Handelsblatt 11./12./13. März 2016, S. 32. Über „Son of Saul“ Lars-Olav Beier, “Das Gesicht des Todes”, Der Spiegel 05. März 2016 (10-2016), S. 131.

39 Michael Hanfeld, „Korrekter Kommissar“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 21. April 2016, S.15. Rainer Werner Fassbinder Foundation-Filme von Rainer Werner Fassbinder, 37. (1978) DIE EHE DER MARIA BRAUN und 41. (1980) LILI MARLEEN, www.fassbinderfoundation.de.

40 Thomas Hüetlin, „Schnee im April“, Der Spiegel 23. April 2016 (17-2016), S.130 – S.131. Kritisch Lothar R. Just, Ronald M. Hahn, Georg Seeßlen, Meinolf Zurhorst, Heyne Film Lexikon Band 2 - 1999, PURPLE RAIN P 270 – S. 613. Hans-Jürgen Kubiack, Die Oscar-Filme, Anhang 1984 Musik, S.428.

41 Deutscher Filmpreis 2016 – „Fritz Bauer“ ist der große Gewinner, faz.net 27. Mai 2016. Verena Schönhofen (Pure Online), Deutscher Filmpreis für den Besten Kinderfilm geht an HEIDI, 27. Mai 2016, 20.37 Uhr. Wegen R. Ziegler Gunda Bartels, „Die erste Beste“, Der Tagesspiegel 26. Mai 2016, S. 3.

42 Michael Hanfeld, Zum Tod von Götz George – „Hart auf hart“,
faz.net 27.Juni 2016. Barbara Schweizerhof, Eine Lücke in der Zukunft, epd Film 8-2016, S.27. Bud Spencer (Carlo Pedersoli), Mein Leben, Meine Filme – Die Autobiografie (mit Lorenzo De Luca und David De Filippi), 3. Auflage 2011, S.56, S.218 – S.223 (Filmografie). Zum Tod von Bud Spencer – Sein letztes Wort war „Danke“, faz.net 27. Juni 2016. Andreas Kilb, Dieser Augenblick der Tränen, des Glanzes und der Ironie“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 21. Juli 2016, S.9. filmpresskit.de, Mother`s Day – Liebe ist kein Kinderspiel (Kinostart: 25. August 2016) – Presseheft – Ein Magnet für Superstars, S.5. Verena Lueken, Robert Redford zum Achtzigsten – Jenseits von Hollywod, faz.net 18. August 2016. James Monaco, Film verstehen, Oktober 2009, S.419. Trauer um Hollywood-Komiker – Schauspieler Gene Wilder ist tot, tagesschau.de, 29. August 2016, 23.19 Uhr. Just Publicity, Zum 70. Geburtstag einer Legende: Happy Birthday, Oliver Stone!
13. September 2016, 12.15 Uhr. Zu „Snowden“ Verena Lueken, „Was wird aus unseren Männern im Cyber War?“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
22. September 2016, S.9. Andreas Kilb, Chronist und Traumdeuter seines Landes, Frankfurter Allgemeine Zeitung 11. Oktober 2016, S.11. R. Bergan, Kompakt & Visuell Film – Regisseure von A – Z, A. Wajda S.380. Alexander Kühn, Manfred Krug – Nachrufe, Der Spiegel, 29. Oktober 2016, S.149. Wegen „Die Faust in der Tasche“ siehe Horst Schäfer, Inge Schoor, Der junge deutsche Kinderfilm, 1. Auflage 2011, S.103. Schauspieler wurde 83 Jahre alt – Trauer um Robert Vaughn, tagesschau.de 11. November 2016, 21.42 Uhr. faz.net – Gesellschaft – Hochkarätige Gäste im Weißen Haus (1/23), 23. November 2016. Geburtstag einer Legende – Kirk Douglas wird 100, tagesschau.de 09. Dezember 2016, 03.44 Uhr. Morando Morandini, Italien: Vom Faschismus zum Neo-Realismus in Geschichte des Int. Films (G. Nowell-Smith) September 2006, S.325.
Europäischer Filmpreis – Toni Erdmann als bester Europäischer Film ausgezeichnet, Zeit Online 10. Dezember 2016, 23.27 Uhr. Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor ist tot,
faz.net Agenturmeldung, 19. Dezember 2016. „Star Wars“ – Schauspielerin  Carrie Fisher ist tot, Zeit Online 27. Dezember 2016, 19.07 Uhr. Werner Faulstich, Filmgeschichte 2005, S.267 – S.270. Lesenswert Dietmar Dath, „Staatstrauer im Weltraum“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 29. Dezember 2016, S.9. Mutter von Carrie Fisher – Schauspielerin Debbie Reynolds gestorben, faz.net 29. Dezember 2016.
Wegen H. Strobel Kathrin Hoffmann, Für den Kinderfilm, epd Film JournalINachrufe, 02-2017, S.22.

43 Trauer um Schauspieler – Klaus Wildbolz ist tot,
tagesschau.de 05. Januar 2017, 19.29 Uhr. Über SCHWEIZER HELDEN lexikon des internationalen films, filmjahr 2014 (Erscheinungsjahr 2015), S.363. Golden Globes – „La La Land“ gewinnt sieben Auszeichnungen, faz.net 09. Januar 2017. Walt Disney Studios PresseService, Golden Globe für ZOOMANIA, 09. Januar 2017, 14.08 Uhr. Über D. Trump lesenswert Astrid Dörner, Jan Hildebrand, Till Hoppe u.a., „Grober Klotz, grober Keil“, Handelsblatt 27./28./29. Januar 2017, S.48 – S.52. Bayerischer Filmpreis 2016 – Sechs Auszeichnungen für BR-Kinoproduktionen / Stand 20. Januar 2017, www.br.de. Kino-Legende – John Hurt gestorben, faz.net 28. Januar 2017. SAG-Awards – Hollywood-Feier wird zur Anti-Trump-Show, Spiegel online Kultur, 30. Januar 2017, 07.36 Uhr. Doris Hochriesel, Paul Ertl (Filmladen Presse), Österreichischer Filmpreis und Berlinale, 02. Februar 2017, 15.50 Uhr. Kulturzeitnews, Ehrenbär für Kostümbildnerin Milena Canonero, 3 Sat.de 31. Januar 2017. Andreas Kilb, „Protest genug“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Februar 2017, S.11. Winners announced for the EE British Academy Film Awards 2017, www.bafta.org/media-centre/press-releases. Luise Bruche (Pure Online), LA LA LAND:Über 1 Million Besucher in Deutschland I Bester Film und vier weitere Preise der Britischen Filmakademie (BAFTA Awards), 13. Februar 2017, 10.21 Uhr. Simon Strauss, Hübchen zum Siebzigsten – Der Proletencharmeur, faz.ne 20. Februar 2017. Heiko Rosener, KUNDSCHAFTER DES FRIEDENS (Start: 26. Januar 2017), Cinema Februar (02-2017), S.39. Filmpreis – “Elle” gewinnt Cesar als bester Film, Zeit Online 25. Februar 2017, 01.39 Uhr. Über MOONLIGHT Lars-Olav Beier, Fiebertraum, Der Spiegel 04. März 2017 (10-2017), S.118. Luise Bruche (Pure Online), Sechs Oscars für den Lieblingsfilm des Jahres, 27. Februar 2017, 09.30 Uhr. Walt Disney Studios PresseService, Walt Disney Studios freuen sich über drei Oscars, 27. Februar 2017, 12.22 Uhr. Filmladen Presse, Aktuelle Starts und Pressevorführungen, 27. Februar 2017, 10.35 Uhr. Dietmar Dath, Die Anti-Anstandsdame mit der Erinnyenmaske, Frankfurter Allgeine Zeitung 18. März 2017, S.14. Kinderstar, Kinostar, Autorin – Schauspielerin Christine Kaufmann gestorben, faz.net 28. März 2017. Verena Lueken, Bonnies Clyde, Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. März 2017, S.12. Bayerischer Rundfunk Nachrichten, Legendärer Kameramann – Michael Ballhaus ist tot, www.br.de/nachrichten 13. April 2017. Trauer um Jonathan Demme – Regisseur von „Schweigen der Lämmer“ gestorben, tagesschau.de Stand: 26. April 2017, 18.47 Uhr. Beachte Joanna Berry, DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER und PHILADELPHIA in 1001 Filme, 9. Auflage 2012, S.803 und S.821. Anja Oster (Just Publicity), Deutscher Filmpreis 2017 – Die Preisträger, 28. April 2017, 21.29 Uhr. Deutscher Filmpreis – Gewinner im Überblick (PDF), www.deutscher-filmpreis.de.  DEFA Stiftung, Dokumentation / Biografie – Schindler, Monika, www.defa-stiftung.de. Sängerin und Schauspielerin – Daliah Lavi ist tot, Spiegel Online Kultur kae/dpa, 04. Mai 2017, 17.18 Uhr. „Graf Yoster“ Schauspieler Lukas Ammann ist tot, Spiegel Online Kultur, 04. Mai 2017, 01.36 Uhr. James Monaco / Hans-Michael Bock, Film verstehen Oktober 2009, S.442. „Kill Bill“ Schauspieler Michael Parks ist tot, 11. Mai 2017, 12.36 Uhr.Chronistin deutscher Geschichte – Helmut-Käutner-Preis an Margarethe von Trotta, epd Film Foyer 06-2017, S.10. Andreas Platthaus, Bond war sein Schicksal, Frankfurter Allgemeine Zeitung 24. Mai 2017, S.9. Sir Roger Moore (mit Gareth Owen), Bond über Bond 2012, S.204 – S.212. 70. Filmfestival Cannes - Diane Kruger beste Schauspielerin, “The Square” gewinnt Goldene Palme, Der Tagesspiegel (www.tagesspiegel.de) Kultur, 28. Mai 2017, 20.27 Uhr. Verena Lueken, Bitte brüllen ! Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. Mai 2017, S.9.

44 Edo Reents, Seine Chance, Frankfurter Allgemeine Zeitung 19. Juni 2017, S.15. Ich danke Laura Haub von mainFreiraum Frankfurt am Main für die freundliche Erlaubnis, das Szenenfoto mit Burt Young, Talia Shire, Sylvester Stallone und Richard Gant (v. l. n. r.) aus Rocky V (1990), © 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment, nutzen zu dürfen. Rainer Blasius, Kanzler der Einheit und des Euros, Frankfurter Allgemeine Zeitung 19. Juni 2017, S.2 – S.3. Jan Fleischhauer, Mensch der Macht, Der Spiegel 22.Juni 2017 (26-2017), S.16 – S.26. Star der „Millennium“-Trilogie Schauspieler Michael Nyqvist ist tot, Spiegel Online max/dpa/AP  28. Juni 2017, 01.55 Uhr. 35. Filmfest München (22. Juni – 01. Juli 2017), Preisträger 2017, www.filmfest-muenchen.de. Zur Situation Kanadas anlässlich des 150. Geburtstag – Ein großes Experiment namens Kanada, Der Tagesspiegel (www.tagesspiegel.de) 01. Juli 2017, 17.28 Uhr. Schlagerstar – Chris Roberts ist gestorben, faz.net 03. Juli 2017. Hollywood – Oscar-Preisträger Martin Landau gestorben, faz.net 17. Juli 2017. George Romero – Begründer des Zombiegenres ist tot, Zeit Online 17. Juli 2017, 01.13 Uhr, dpa, AP u.a.. Roland Bergan, Kompakt & Visuell Film 2007, S. 147. Verena Lueken, Kevins Vater, Frankfurter Allgemeine Zeitung 24. Juli 2017, S.9. US-Schauspieler und Dramatiker Sam Shepard ist tot, tagesschau.de 31. Juli 2017, 19.44 Uhr. Tobias Sunderdiek, Vom Bodybuilder zum Action-Star, Neue Osnabrücker Zeitung 29. Juli 2017, S.27. Verena Lueken, Mehr als Maul und Muskeln, Frankfurter Allgemeine Zeitung 29. Juli 2017, S.13. Nachruf von Julian Dörr, Jeanne Moreau – Das weibliche Ideal, Süddeutsche Zeitung (SZ.de) 31. Juli 2017, 14.35 Uhr. Jeanne Moreau ist tot – Die Muse der Nouvelle Vague, faz.net 31.Juli 2017. „Der Doktor und das liebe Vieh“ – Robert Hardy ist tot, faz.net 04. August 2017. Werner Faulstich, Filmgeschichte 2005, S.217. Gerhard Midding, QUARTETT, epd Film Kritiken 01-2013, S.44. lexikon des internationalen films, DER CHOR – STIMMEN DES HERZENS, filmjahr 2015 (Erscheinungjahr 2016), S.152. Jenny Jecke, THE MEYEROWITZ STORIES – Warum Adam Sandler keinen Hass verdient, Moviepilot (www.moviepilot.de) 21. Mai 2017, 18 Uhr.


Empfehlenswerte Websites:

Institut für Kino und
Filmkultur e. V. (IKF) Wiesbaden

www.film-kultur.de

Internationale Kurzfilmtage
Oberhausen

www.kurzfilmtage.de

Das Festival des deutschsprachigen Kurzfilms / Deutschland Österreich Schweiz Südtirol Luxemburg

www.bambergerkurzfilmtage.de

Rainer Werner Fassbinder
Foundation Berlin

www.fassbinderfoundation.de

Filmfest Hamburg

www.filmfesthamburg.de

Deutsches Kinder-Medien-Festival
Goldener Spatz Gera und Erfurt

www.goldenerspatz.de

Vision Kino gGmbH / Netzwerk für
Film- und Medienkompetenz Berlin

www.visionkino.de



„Der Western bleibt !“
(Einige) Grundzüge des Wildwestfilms für Kinogänger und Filmfans.

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