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Kinoarten

Programmkino, Kommunales Kino, Filmkunstkino und Multiplex sind aus Fachliteratur und Presse geläufig. In Großstädten können Kinos unterschiedlicher Ziel – und Programmrichtungen tätig sein, in kleineren und mittleren Städten sind größere Kinocenter mit Digitaltechnik und 3D Animation als filmischer Einzelanbieter mit aktuellen Mainstream-Filmen zu finden. Skizzenartig versuche ich, die unterschiedlichen Einrichtungen zu erläutern:


Programmkino – Unabhängig vom aktuellen Verleihangebot
Meist ein inhabergeführtes Lichtspielhaus, das sich vom aktuellen Film – und Verleih-Angebot gelöst hat. Vorgeführt werden Filme spezialisierter Verleihe, das Programm wechselt häufig. Zum Repertoire zählen künstlerisch anspruchsvolle Autorenfilme. In Deutschland sind Programmkinos zum Beispiel in Universitätsstädten eingerichtet, in Amerika werden diese Kinos als Revival House oder Art House bezeichnet¹. Ein bekanntes Programmkino Deutschlands ist das Cinema im Ostertor Bremen, das am 7. November 1969 seinen Betrieb aufnahm. Ein Jahr später öffnete das Hamburger Abaton. Zu den Gründern des Programmkinos an der Waterkant zählen Werner Grassmann und Winfried Fedder. Anders als die früheren Kommerzkinos positionierte sich das Abaton als Spielstätte für Musik-, Kultur- und Dokumentarfilme. Geschichtlich interessierten Kinogängern bieten die Macher Retroperspektiven großer Klassiker. Außerdem ist das Abaton ein beliebter Treffpunkt für Regisseure, Schauspieler und Kinogänger, um den Dialog über die Genres zu pflegen. Für die erfolgreiche Arbeit wurde das Programmkino mit Preisen von Stadt, Bund und EU-Kommission geehrt. Die Geschäftsführung wurde übrigens um Matthias Elwardt verstärkt, der für die Programmgestaltung verantwortlich ist. Kinofreunde und Hamburg-Besucher finden das Abaton auf dem Allendeplatz 3 (nahe Unicampus). Das Abaton ist  Vorführort für die neuesten Werke, die auf dem jährlich stattfindenden Hamburger Filmfest das Licht der Öffentlichkeit finden2.

Berliner Arsenal – Seit 50 Jahren Vermittlung internationaler Filmkultur

Das Berliner Arsenal, das Institut für Film – und Videokunst, feiert sein 50jähriges Bestehen. Die als eingetragener gemeinnütziger Verein tätige Einrichtung hat sich zur Aufgabe gesetzt, die unabhängigen und experimentellen Filme aus aller Welt zu betrachten, d.h. internationale Filmkultur zu vermitteln. In den Kinosälen Arsenal 1 und Arsenal 2 finden jährlich rund 1000 Vorstellungen statt. Zum Repertoire zählen historische, zeitgenössische Filme als auch populäre Regiedebüts. Die Filme werden nicht im kommerziellen Verleih geführt. Die Arsenal edition bietet Interessierten und Filmkundigen Literatur und DVDs. Zum Bestand zählen 8000 Werke („living archive“), das ständig bearbeitet und erweitert wird. Das Arsenal berät Kuratoren, Filmwissenschaftler und Interessierte in filmspezifischen Fragen. Die Wurzeln des Arsenals liegen in der Gründung des Vereins „Der Freunde der Deutschen Kinemathek“, die im Mai 1963 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin – Charlottenburg eingetragen wurde. Gründungsmitglieder waren unter anderem Helmut Käutner und Hansjürgen Pohland. Bis 1969 fanden die Veranstaltungen in der Akademie der Künste und in verschiedenen Berliner Kinos statt. 1970 fand das Arsenal in der Welserstraße eine cineastische Heimat. Während der Internationalen Filmfestspiele in Berlin (Berlinale) veranstaltet das Arsenal das Internationale Forum des Jungen Films, Berlinale Forum genannt, mit den neuesten Trends des Weltkinos. Seit 2000 hat das Arsenal sein Domizil im Filmhaus am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 2) gefunden3.

Frankfurter Kinowoche – Filmmuseum ließ cineastisches Vergnügen an besonderen Orten wieder aufleben
Ein cineastisches Vergnügen an besonderen Orten bereitete das Deutsche Filmmuseum den Kinofreunden. Das Museum hatte nach 2jähriger Pause die Frankfurter Kinowoche wieder aufleben lassen. Unter dem Motto „Raus aus dem Kinosaal – rein in die Stadt“ konnten sich Kinobegeisterte in der Mainmetropole zum 17. Mal auf Klassiker der internationalen Filmgeschichte freuen. Die Idee, weltbekannte Filme in besonderen Locations historischer Bauwerke und Unternehmen vorzuführen, hatte das Filmmuseum bereits 1995, erstmalig in Deutschland, umgesetzt. Den Kinofreunden wird aus der Verbindung von Filminhalt mit dem örtlichen Projektionsraum ein besonderer Erlebnis- und Unterhaltungswert geboten4. Die Veranstalter zeigten 2006 den Blockbuster „ Der Weiße Hai“ in der Titus Therme. Ich sah mir im Innenhof des Thurn und Taxis Palais (PalaisQuartier, Große Eschenheimer Straße 10) das Drama „Dangerous Liaisons“ (1998) von Regisseur Stephen Frears an5.
 
Kinderkino München – Lädt Kinder und Jugendliche zur Auseinandersetzung mit dem Medium Film ein
Ein cineastischer Ort für Kinder und Jugendliche, sich mit dem Medium Film zu beschäftigen, ist das Kinderkino München. Die jungen Filmfans können Geschichten und Abenteuer auf der Leinwand erleben, die sowohl die Fantasie anregen als auch das tägliche Leben abbilden. Das Programm des Kinderkinos richtet sich an Familien, Kitas und Schulklassen. Der Verein stellt themenvielfältige Kinder- und Jugendfilmtage mit aktuellen Produktionen oder Kinderfilmen nach berühmten literarischen Vorlagen zusammen. Ein besseres Verständnis für die Filmmaterie sollen die Betroffenen in Workshops mit Regisseuren und Drehbuchautoren gewinnen. Das Kinderkino München e. V. wurde 1979 gegründet und ist als gemeinnützige Einrichtung der Kinderkulturarbeit anerkannt6. In Zusammenarbeit mit der Filmstadt München e. V. veranstaltet das Kinderkino jährlich die Kinder- und Jugendfilmtage in der Hauptstadt Bayerns7. Eine wertvolle Literatur über das Genre finden Interessierte in der vom Verein herausgegebenen Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz, die vierteljährlich erscheint8.

SchulKinoWochen – Fördern Medienkompetenz von Kindern und  Jugendlichen
Jedes Jahr finden in Deutschland die SchulKinoWochen statt. Bei den SchuKinoWochen handelt es sich um ein Projekt, das Vision Kino in Abstimmung mit den Bildungs- und Kultusministerien der Länder und der Filmbranche durchführt. Das Vorhaben richtet sich an alle Schulklassen und Schulformen. Beabsichtigt ist, die Medienkompetenz, das Verstehen und Interpretieren von Themen durch das Anschauen von Filmen aller Genre zu fördern. Der Unterricht findet während der SchulKinoWochen im Kinosaal statt. Medien- und Filmpädagogen wählen gezielt die für das Alter und die Unterrichtsfächer geeigneten Filme aus. In Gesprächen nach der Filmvorführung werden die Filmästhetik und die Filmsprache erörtert. Gelegentlich besteht die Möglichkeit, Filmthemen und Inhalt mit Drehbuchautoren oder Regisseuren zu diskutieren. Für jüngere Schüler der Primärstufe I werden Filme wie „Das kleine Gespenst“ und „Emil und die Detektive“ vorgeführt. Schüler der Sekundarstufe II sehen Werke mit geschichtlichem Hintergrund, unter anderem das Kriegsdrama „Im Westen nichts Neues“. Aktuelle Filme sind während der SchulKinoWochen in Projektion, von Experten wurde „Life of Pi“ von Ang Lee gelistet. Vision Kino ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die Film- und Medienkompetenz der jungen Generation fördert. Unterstützt wird Vision Kino von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der „Kino macht Schule“ GbR9.

Kommunales Kino – Mannheimer Cinema Quadrat feiert 45jähriges Bestehen
Bereits im Verlauf der Siebziger gab es den Trend, Filmen die gleiche historische und kulturelle Bedeutung beizumessen wie Museen und Städtischen Büchereien. Finanziell unterstützt werden die Kommunalen Kinos durch Städte oder die jeweiligen Bundesländer10. Filme der Kommunalen Kinos werden in städtischen Einrichtungen gespielt, z. B. als Sonderprogramm der örtlichen Volkshochschulen oder in Räumen anderer kommunaler Träger. „Das cineastische Licht der Welt“ betraten die Kommunalen Kinos 1970 in Duisburg und 1971 in Frankfurt am Main. Organisiert sind diese Einrichtungen im Bundesverband der Kommunalen Filmarbeit (BKF). Ein renommiertes Kommunales Kino ist das Cinema Quadrat in Mannheim, das seit 45 Jahren (Gründung 18. September 1971) an unterschiedlichen Standorten der Universitätsstadt ein weit gefächertes Filmprogramm mit Seminaren und Symposien, unter anderem über die James Bond-Reihe und Sound of Cinema, anbietet. Seit Anfang 1990 finden die Vorstellungen im Erdgeschoss des Collini-Centers statt. Zum Inventar zählen der Saal mit 99 Plätzen und ein Digital-Projektor gemäß DCI-Kinostandard. 3D-Projektionen sind im Cinema Quadrat möglich. Das 45jährige Bestehen feierten die Mannheimer Kinomacher mit Livemusik und Klassikern aus dem Gründungsjahr („Klute“, „French Connection – Brennpunkt Brooklyn“).

Eine bemerkenswerte cineastische Einrichtung ist seit fast 40 Jahren (Beginn: 6. Mai 1975 mit „und ich grüße die Schwalben“ von Jaromil Jires) in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt aktiv. Mit großem Engagement betreibt die Initiative Kommunales Kino Erfurt e. V. den Kino Klub am Hirschlachufer. Unter großen Anstrengungen bieten die Klubmacher ein niveauvolles Filmprogramm mit Veranstaltungsangeboten für Kinogänger aller Generationen. Über Kontakte mit den Erfurter Vereinen wurde 2005 der „Kinoklub für Senioren“ in das Programm integriert. Auch die Europäische Filmszene wird von dem Kino Klub einbezogen. Gefragt sind die „Dokumentarfilmwoche“, „Interkulturelle Woche“ und die Arbeiten der französischen und britischen Filmnachbarn in Form der Festivals „Cinefete“ und „Britfilms“. Osteuropäische Filme sind ein fester Bestandteil im Klubprogramm.

Der mediale Austausch mit Kindern und Jugendlichen ist dem Klub Anliegen. Etwa 300 Veranstaltungen im Jahr sind dem Kinder- und Jugendfilm gewidmet. Mit den Erfurter Schulen und Pädagogen steht der Verein in einem regen Gedankenaustausch. Seit Herbst 2013 hat die digitale Technik Einfluss auf den Betrieb des Kino Klubs genommen. Filmfreunde können die Klassiker nach wie vor über analoge 35 mm Projektion mit Spulensystem anschauen. Der Kino Klub Erfurt verfügt über 52 Sitzplätze. Das Kino liegt zentral in der Innenstadt, nur wenige Gehminuten von dem Hauptbahnhof und der Fußgängerzone entfernt11.

Landestheater würdigte Holocaust-Gedenktag cineastisch
Den jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) würdigte das Landestheater Rendsburg in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino und dem Jüdischen Museum auf cineastische Weise. Auf einer 25 Quadratmeter großen Leinwand wurde im Theatersaal „Der letzte der Ungerechten“ von Claude Lanzmann gezeigt. Die Arbeit besteht aus einem Interview des Regisseurs mit dem Rabbiner Benjamin Murmelstein, der 1944 „dem Judenrat“ von Theresienstadt angehörte und eng mit dem SS-Führer Adolf Eichmann zusammenarbeitete. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Murmelstein wegen Kollaboration mit den NS-Herrschern 1 ½ Jahre inhaftiert. Lanzmann geht es in seinem mehrstündigen Werk nicht nur um eine historisch objektive Analyse der Tätigkeit Murmelsteins, mit Hilfe der Kamera macht der Regisseur die menschenverachtende Tötungsmaschinerie der SS in dem Konzentrationslager transparent. Zeichnungen der Inhaftierten und historische Aufnahmen machen das Leid der Opfer wahrnehmbar. Der vor 90 Jahren in Paris geborene Regisseur Claude Lanzmann, Sohn jüdischer Eltern, wurde 2013 auf der BERLINALE mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Den Veranstaltern ist ein besonderes Anliegen, auch auf lokaler Ebene, an den Holocaust-Gedenktag zu erinnern12.

Filmkunstkino
„Mainstream“ ist nicht programmatischer Bestandteil der Filmkunstkinos. Ähnlich dem Programmkino werden künstlerische Filme aus Frankreich, Italien und den osteuropäischen Ländern gezeigt. Aus wirtschaftlichen Gründen zeigen die Betreiber der Filmkunstkinos die Werke in Sondervorstellungen, da sie nur bei gewissen Zielgruppen Interesse hervorrufen, organisiert sind die Inhaber der Filmkunstkinos in der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmtheater e. V.13.

Open-Air-Kino–Cineastisches Public Viewing unter freiem Himmel
Das Open-Air-Kino, auch Freiluftkino genannt, zeigt Filme jeden Genres, vom Klassiker bis zum aktuellen Blockbuster. Bevorzugte Spielzeit für die cineastischen Public Viewings sind die Sommermonate Juli und August. Die Vorführungen finden in Parkanlagen, Freilichtbühnen oder anderen zentralen Orten statt. Ein beliebtes Event ist das Freiluftkino am Hamburger Rathausmarkt (Juli). Open-Air-Kinos sind auch in Berlin gefragt. Das Vergnügen unter freiem Himmel ist im RadioEins FreiluftKino in Friedrichshain mit 1500 Plätzen und 300 Sitzmöglichkeiten am Tisch, im Nordosten Berlins im Freiluftkino Rehberge mit 1500 Plätzen und in Kreuzberg im Innenhof des Kunstquartiers Bethanien möglich. Je nach Standort werden die Filme in der deutschen Fassung oder im Original mit Untertiteln vorgeführt. Alle Genre sind in den Programmen der Hauptstadt-Freiluftkinos berücksichtigt. Werke der laufenden Saison (2016) sind unter anderem MACBETH, 45 YEARS, OH BOY, DAS BRANDNEUE TESTAMENT, DAS SALZ DER ERDE und FAMILIENFEST14. Zum Themenkreis zählt das Autokino, das seit den Sechzigern regen Zuspruch erfuhr. Die Insassen können vom Fahrzeug aus ihre Lieblingsfilme sehen, der Ton soll per Funk mit dem Autoradio übertragen werden. Das älteste Freiluftkino der Welt ist das australische „Sun Picture Theatre“ (1916)15.

Premium-Kinos mit besonderem Komfort
Mehr Beinfreiheit, Bedienung am Platz und viele andere Annehmlichkeiten bietet Hans-Joachim Flebbe Filmfreunden, die keine Lust auf Schlange stehen in Großkinos haben. Das attraktive Angebot nennt sich Astor Film Lounge. 2008 eröffnete Flebbes Unternehmen Premium Entertainment die erste cineastische Location dieser Art am Kurfürstendamm in Berlin16. Bei der Immobilie handelt es sich um den früheren Filmpalast aus den Fünfziger Jahren, den der Kinounternehmer mit zeitgemäßer Technik und edlem Mobiliar ausstattete17. Weitere Astor Kinos befinden sich in Köln und Frankfurt am Main (Zeilgalerie). Die Zielgruppe von Flebbes Geschäftsidee sind „die Cineasten“ ab 40 Jahren, die bereit sind, Euro 17,-- und mehr für ihren Kinobesuch zu investieren. Kino Insidern ist Flebbe als Gründer der Cinemaxx-Gruppe ein Begriff18. Auch programmatisch geben sich die Premium-Kinos vielseitig. Der Kinogänger kann sich neben aktuellen Produktionen an Klassikern erfreuen, berühmte Werke a la „Frühstück bei Tiffany“ oder „Is was Doc ?“ sollen auf dem Vorführplan Flebbes stehen. Große Anerkennung fand der Hamburger Unternehmer mit der aufwändigen Rekonstruktion des Berliner Zoo Palastes nach mehrjähriger Bauzeit19.

Filmbox LT - Ein Kino am Flughafen Vilnius
Filme schauen ist an fast jedem Ort möglich. Neuerdings können Filmfans am litauischen Flughafen Vilnius zwischen Start und Landung Kurzfilme anschauen. Die cineastische Einrichtung an der nordeuropäischen Destination, als Filmbox LT eröffnet, fällt durch moderne Architektur, digitale Technik und Designer-Plastikstühle auf. Zum Programm zählen Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme aus den Jahren 2005 bis 2015. Der Eintritt ist frei20.

Multiplex – mehrere Säle bzw. Leinwände unter einem Dach
Eine Einrichtung, die „mehr als Kino“ bieten soll. Viel Glas, viel Stahl, offene Räumlichkeiten, viele Monitore, eine Einrichtung mit modernster Technik, Digitalisierung bis 3D Animation. Meistens 8 bis 10 Kinosäle mit Mainstream-Filmen/Blockbustern für alle Altersgruppen. Heutzutage in zentralen Lagen zu finden, ob in großen Einkaufscentern, in städtischer Lage, um Filmfreunden alle Annehmlichkeiten bieten zu können. Der Vorteil der Großkinos liegt in der effektiven Bespielung der Säle je nach täglicher Nachfrage, sog. Spill-Over Effekt. Ein Film wird nach Aufkommen der Kinogänger von größeren in kleinere Säle „weitergereicht“21. Beispiele: UCI KINOWELT, CinemaxX

Kinovergnügen hautnah – Mit 4 DX in die Zukunft
4 DX ist die neue Technik für das Kino der Zukunft. Die Kinofreunde sollen visuell an dem Filmgeschehen teilnehmen und zukünftig das aufreibende Spektakel auf der Leinwand hautnah erleben. Ein koreanischer Konzern hat 4 DX in einigen Filmtheatern Asiens installiert, in Amerika ist die Innovation auf dem Vormarsch. Auch in europäischen Kinosälen ist das System vereinzelt zu finden. Zur Funktionalität von 4 DX muss der Sitz im Kinosaal genauer betrachtet werden. Der Sitz wird von sechs Zylindern bewegt. Actionliebende Filmfans werden blitzartig in jede Richtung gestoßen. Vibratoren unter der Sitzfläche und Rückenlehnen finden Einsatz. Rumoren, ähnlich einem Motor und Stöße, je nach Vorgabe des Drehbuchs, sind als Geräuschkulisse wahrnehmbar. Die Wetterkapriolen in der Handlung des Lieblingsfilms sind für die Kinogänger spürbar. Bei Wind schießt aus einer Düse ein starker Luftstrom in Richtung der Besucher, bei Böen werden große Düsen am Bühnenrand aktiviert. Die neue Entwicklung kann auch Dampf, Nebel und Qualm erzeugen22.


1 James Monaco, Film und Neue Medien – Lexikon der Fachbegriffe, 3. Auflage November 2006, S. 134 u. S. 16 Definition Art House

2 Vgl. www.cinema-ostertor.de u. www.abaton.de. Ich danke Jelka Pongs für die freundliche Erlaubnis, ein Foto der Gebäudeansicht des Hamburger Abatons nutzen zu dürfen.

3 Ich habe mich bei der Ausarbeitung an der Website des Vereins inhaltlich orientiert, siehe www.arsenal-berlin.de.

4  Vergleiche zu der Veranstaltung www.deutsches-filminstitut.de I www.deutsches-filmmuseum.de  17. Frankfurter Kinowoche – Kino an ungewöhnlichen Orten

5 Über
„Dangerous Liaisons“  Joanna Berry in 1001 Filme, 9. Auflage 2012, S. 762. Zu der Örtlichkeit der Projektion www.palais-frankfurt.de

6 Die Beschreibung über die Arbeit des Kinderkinos München habe ich der Website www.kinderkino-muenchen.de entnommen.

7 Zu den jährlich stattfindenden Kinder- und Jugendfilmtagen München www.filmstadt-muenchen.de 

8 Ab 2015 erscheint die Kinder- und Jugendfilmkorrespondenz als Beilage im Filmdienst.

9 Zu den SchulKinoWochen vgl. www.visionkino.de und zu Filmen des Projekts www.schulkinowochen-hessen.de. Interessant „Literatur im Fokus der Schulkinowochen“, www.fr-online.de/rhein-Main (Frankfurter Rundschau) dpa/Ihe 3. Februar 2014

10 J. Monaco, Film und Neue Medien – Lexikon der Fachbegriffe, S. 92

11 Cinema Quadrat, epd film Kolumne I Journal 09-2016, S.23. www.cinema-quadrat.de/filmreihe-specials/45 jahre – cinema – quadrat.  Zum Inhalt www.kinoklub-erfurt.de, Unser Kino, Geschichte.

12 Hans-Jürgen Jensen, HOLOCAUST-GEDENKTAG – Kino im Landestheater Rendsburg, Kieler Nachrichten / www.kn-online.de 26. Januar 2016, 15.44 Uhr/17.35 Uhr.

13 Siehe www.agkino.de

14 www.hamburg.de/open-air-kino/ auch mit anderen Örtlichkeiten/Vorführterminen in der Hansestadt. Beachte  www.freiluftkino-berlin.de. Open Airs Berlin, epd Film Journal 06-2016, S. 27.

15 Zum Autokino u. „Sun Picture Theatre“ www.wikipedia.org/wiki/Freiluftkino u. James Monaco Film u. Neue Medien - Lexikon der Fachbegriffe - 3. Auflage Nov. 2006, S. 19

16
„Komfort ist alles“ in epd Film Journal 6. 2012, S. 5 u. Leonie Seifert, „Der Filmvorführer“ in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) v. 18. März 2012, S. 40

17 Zur Örtlichkeit Hans-Jürgen Tast, Kinos in den 1980ern/Beispiel Berlin West, April 2008, S. 16

18 Vgl. „Komfort ist alles“ in epd Film Journal 6. 2012, S. 5

19 L. Seifert, „Der Filmvorführer“, FAS v. 18. März, S. 40 u. www.berlin.astor-filmlounge.de/klassik-programm.html.

20 Shortfilm-Newsletter Nr. 67, das kurzfilmmagazin/Nachrichten, 06. Juli 2015, 14.01 Uhr

21 Making of – wie ein Film entsteht, Teil 2, 5. Auflage 2011, S. 298 – S.301 u. Hediger/Vonderau, „Demnächst in Ihrem Kino“, 2. Auflage 2009, S. 397

22 Beachte Wolfgang Tunze, Spaß bis auf die Haut, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 19. März 2017, S.63. 

Empfehlenswerte Websites:

Institut für Kino und
Filmkultur e. V. (IKF) Wiesbaden

www.film-kultur.de

Internationale Kurzfilmtage
Oberhausen

www.kurzfilmtage.de

Das Festival des deutschsprachigen Kurzfilms / Deutschland Österreich Schweiz Südtirol Luxemburg

www.bambergerkurzfilmtage.de

Rainer Werner Fassbinder
Foundation Berlin

www.fassbinderfoundation.de

Filmfest Hamburg

www.filmfesthamburg.de

Deutsches Kinder-Medien-Festival
Goldener Spatz Gera und Erfurt

www.goldenerspatz.de

Vision Kino gGmbH / Netzwerk für
Film- und Medienkompetenz Berlin

www.visionkino.de



„Der Western bleibt !“
(Einige) Grundzüge des Wildwestfilms für Kinogänger und Filmfans.

Mit HELL OR HIGH WATER, DIE VERFÜHRTEN (THE BEGUILED) und DAS ENDE IST ERST DER ANFANG

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